Schlagwortarchiv für: Berge

Céret, die unscheinbare Schönheit

Der zentrale Platz mit dem Brunnen "Neufs-Jets" in der Altstadt von Céret im Roussillion, Okzitanien, Frankreich

Auf unserer Reise durch das künstlerische Dreieck in Katalonien hatten wir schon viele Eindrücke entlang der Küste der Côte Vermeille und der Cap de Creus mit den Städten Collioure und Cadaqués gewonnen. Nun führte uns der Weg weg vom Meer ins Hinterland zu den Ausläufern der Pyrenäen. Dort, unweit des dominanten Bergmassivs des Pic de Canigou liegt im fruchtbaren Tal der Tech die nur auf den ersten Blick unscheinbare französische Kleinstadt Céret (der dritte Standort unserer Reise beginnend mit „C“). Céret ist jedoch einzigartiger Ort mit einer besonderern Atmosphäre und hat unser Herz erobert. Das hat viele Gründe.
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Felsen und Buchten am Cap de Creus

Morgensonne über einer felsigen Bucht gegenüber der Altstadt von Cadaqués, Katalonien, Spanien

Die Halbinsel Cap de Creus markiert den östlichsten Punkt von Festlandspanien. Wie ein Rückgrat treffen hier die ostlichen Ausläufer der Pyrenäen auf die Küste des Mittelmeers. Westlich einer Linie von El Port de la Selva nach Roses trennt das Küstengebirge den Ort Cadaqués und den Naturpark Cap de Creus vom Rest der Costa Brava ab. Bis zum Bau der bis heute einzigen Zufahrtsstraße im 19. Jahrhundert war Cadaqués nur über den Seeweg erreichbar. Zahlreiche Fernwanderwege, z.B. entlang des Pyrenäen-Hauptkamms an den Atlantik, beginnen oder enden hier.
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Alpenpanorama am Hohenpeißenberg

Eine Person neben der Panoramakarte schaut auf das Alpenpanorama vom Hohenpeißenberg bei Sonnenuntergang, Bayern, Deutschland

Der Hohenpeißenberg ist kein Geheimtipp, aber dennoch lohnt sich ein Besuch. Vom Gipfel dieses Berges im bayrischen Voralpenland überblickt man ein unverstelltes Panorama über den gesamten Alpenbogen, vom Allgäu bis zum Chiemgau. Der Ausblick nach Norden mit der Landschaft südlich von Ammersee und Starnberger See ist auch schön, aber nicht so spektakulär. Weiterlesen

Gardesana Occidentale – Reise in die Vergangenheit

Radfahrer und Autos mit Bewegungsunschärfe in einem Tunnel der Gardesana Occidentale oberhalb Limone, Lombardei, Italien

Der berühmteste Abschnitt der „Gardesana Occidentale“, wie die Staatsstraße 45 zwischen Brescia (Lombardei) und Trient (Trentino) genannt wird, ist der Teil zwischen Gargnano und Riva del Garda am Gardasee. In den 1930 Jahren errichtet, waren danach viele Orte am Westufer des Sees erstmal direkt über eine Straße angebunden. Es ist eine beachtenswerte Leistung, wie die Ingenieure und Bauarbeiter eine Straße entlang der steilen Felswände schufen: schmal, kurvenreich und mit vielen Tunnels und Galerien, die in den Fels gesprengt wurden. Heute bewundern und bezeichnen sie viele als „Traumstraße“. Weiterlesen

Stille Stunden am Gardasee

Aussicht über die nächtlich beleuchtete Stadt Limone am Gardasee in der Blauen Stunde der Morgendämmerung, Lombardei, Italien

Die Urlauber schliefen, keine Fähren auf dem See. Auch die morgendliche Müllabfuhr war noch nicht unterwegs. Vereinzelt fuhren Autos, ansonsten herrschte noch Stille an diesem Morgen in Limone am Gardasee. Nach einem genußvollen Abend in der Altstadt von Limone sul Garda stehe ich in der Dämmerung erneut an einem schönen Aussichtspunkt, oben an der Gardesana Straße. Weiterlesen

Herbstabend in Limone sul Garda

Oleanderblüten in Limone vor Aussicht auf den nördlichen Gardasee bei Sonnenuntergang, Lombardei, Italien

Auf dem Rückweg von Umbrien hatten wir nur einen viel zu kurzen Aufenthalt für eine Nacht in Limone sul Garda eingelegt. Wir wussten, wir wollen bald nochmals zurückkommen. Ende Oktober ergab sich kurzfristig die Gelegenheit, den Sommer zu verlängern. Um es vorweg zu nehmen, ich wurde nicht enttäuscht. Ich konnte sogar noch im See baden. Weiterlesen

Molveno-See – erster Blick auf die Brenta

 

Wolken ziehen um die Felstürme der Dolomiti die Brenta vor herbstlich gefärbtem Bergwald, Malfein, Trentino, Italien

Auf dem Weg für einen herbstlichen Besuch am Gardasee hatte ich diesmal als Zwischenziel die Paganello-Hochebene und den Molveno-See ausgewählt. Das Brenta-Massiv ist seit langem auf meiner Tourenliste, daher wollte ich einen ersten persönlichen Eindruck von den Bergen bekommen. Bei Mezzacorona verliessen wir die Autobahn, dann ging es nach Westen in das enge Noce-Tal und dann kurvenreich auf- und südwärts über Andalo nach Malfein (Molveno). Weiterlesen