Sardinien wird gerne als eigener Kontinent innerhalb von Europa bezeichnet – eine Insel, umkämpft und beinflusst von vielen Völkern – Griechen, Römer, Spanier, Franzosen, Italiener haben immer wieder die sardischen Ureinwohner überfallen, beherrscht oder bekämpft. Hinzu kommen die geheimnisvollen Zeugnisse der nuraghischen Kultur aus dem 2. Jahrtausend bis zu 3. Jahrhundert v. Chr mit den vielen tausend Festungstürmen.

Die Insel zeichnet sich zudem durch seine landschaftliche Vielfalt aus –  karge, karstige Berglandschaften brechen mit atemberaubenden Steilküsten ins Meer, bizarre Felslandschaften durchziehen in allen Formen und Farben das Land wie am Capo Testa oder der Cala Goloritzé, türkisfarbene Meeresbuchten mit traumhaften Stränden suchen ihresgleichen, dazu kommen knorrige Korkeichenwälder und steppenartige Weidelandschaften. Die Städte und Orte sind noch sehr ursprünglich und werden zunehmends touristisch herausgeputzt. Die Strände lassen sich in Ihrer Schönheit mit der Karibik oder der Südsee vergleichen. Wind- und Kitesurfer finden hervorragende Bedingungen vor,  auf dem Land finden Kletterer, Wanderer und Radfahrer ausreichend  Touren für jeden Geschmack und Schwierigkeitsgrad.