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Aufbruch zum Schneibstein

Es ist ein klarer, frischer Sommermorgen auf dem Carl-von-Stahl-Haus am Torrener Joch im Osten des Nationalpark Berchtesgaden. Die ersten Wanderer sind schon in der Dämmerung aufgebrochen, um den Sonnenaufgang vom Gipfel des Schneibstein zu erleben und dann den langen Weg zum Kärlingerhaus auf der „grossn Reibn“ zu gehen. Meine Etappe an diesem zweiten Tag heute ist kürzer und so bleibe ich noch eine halbe Stunde sitzen und lasse  das Panorama auf mich wirken. Der ersten zarten violetten Färbung am Horizont und den Bergspitzen folgt bald ein leuchtendes Rot, dass neben dem „König“ Watzmann auch bald die umgebenden Berge erfasst. Weiterlesen

Morgenstimmung auf der Gotzenalm

Zuerst erreichen die ersten Sonnenstrahlen des neuen Tages den Watzmann, bevor auch die Berggipel des Steinernen Meeres um den Funtenseetauern (2579 m) in der Morgensonne leuchten. Die Gotzenalm, von der sich dieses Panorama öffnet,  ist beliebt bei Bergradlern und Wanderern, insbesondere oder für die Rundwanderung über das Stahlhaus, Schneibstein und Seeleinsee, die auch mit erfahrenen Kindern gut zu gehen ist. Zudem kann der Weg über die Wasseralm und das Kärlingerhaus am Funtensee zu einer großen Runde verlängert werden.

Nur wenige Meter vin diesem Aufnahmestandort entfernt ist zudem der bekannte Aussichtspunkt „Feuerpalfen“ mit dem Blick auf den Watzmann und St.Bartholomä am Königssee.

Mehr Bilder vom Königssee und dem Nationalpark Berchtesgaden in der Galerie „Deutschland“

Sonnenaufgang am Watzmann

Ich stehe in der frischen Morgenluft und in völliger Stille am Aussichtspunkt Feuerpalfen nahe der Gotzenalm, über 1.000  Meter hoch über St. Bartholomä und dem Königssee, und blicke hinauf zum Gipfel des Watzmann, der im ersten Sonnenlicht erstrahlt. Weiterlesen

Auf dem Jenner am Königssee

Der Jenner ist ein Aussichtsgipfel auf den Königssee und Watzmann im Berchtesgadener Land par excellence und zudem mit einer Bergbahn erschlossen, daher entsprechend frequentiert. Am Aussichtspunkt fallen mir gleich mehrere Besucher auf, die  „Erinnerungsfotos“ von ihren mitgebrachten Stofftieren mit dem Panorama vom Königssee, Watzmann und steinernem Meer im Hintergrund schiessen und dann als elektronische Mail   für die daheimgebliebenen Kinder versendet wird, das scheint ein aktueller Trend zu sein und eine moderne Form von „Felix, der Hase“, der Briefe von seinen Reiseerlebnissen nach Hause schriebt.. Weiterlesen

Aussicht vom Scaligerkastell in Malcesine

Zu den vielen Orten, von denen ich die grandiose Landschaft des Gardasees und der steil aufragenden Berge am liebsten genoss, gehört auch der Turm des Scaligerkastells in Malcesine am Ostufer des Gardasees. Obwohl die Stadt im Hochsommer viele Touristen ertragen muss, erscheint mir die Ausichtsplattform wegen des kostenpflichtigen und treppenreichen Aufstiegs ein vergleichsweise ruhiger Ort zu sein. Im Norden erkennt man dem Monte Brione, der Riva von Torbole trennt, anch Süden reicht die Aussicht zu den anderen Festungen in Torri del Benaco und der Halbinsel von Sirmione.

Weitere Bilder vom Gardasee und Italien finden Sie in der Galerie Italien.

Zum Sonnenaufgang auf die Pleisenspitze

Obwohl ich am Vortag bereits auf dem Gipfel der Pleisenspitze (2567 m) stand, wollte ich es mir nicht nehmen lassen, die Tour erneut und wie ursprünglich vorgesehen zum Sonnenaufgang durchzuführen. Siggi, der Hüttenwirt, sagte trotz des gestrigen anhaltenden Föhnsturms für heute, den ersten Novembersonntag,  einen  sonnigen Tag an. Er sollte recht behalten, ebenso wie seine Voraussage, dass es noch die nächsten drei Wochen warm, trocken und vorwiegend sonnig sein sollte und der Wintereinbruch spät käme. Also schlich ich aus dem Schlafsaal, wo nach dem stimmungsvollen Hüttenabend noch alle fest schliefen. Weiterlesen

Hüttengaudi auf der Pleisenhütte

Nach dem Gipfelerlebnis auf der Pleisenspitze genoss ich ein leckeres und kräftigendes Abendessen – Hirschragout mit Knödel. Die abendliche Stimmung auf der Pleisenhütte ist geprägt von der Tatsache, dass nur in der Küche elektrisches Licht zur Verfügung steht und Petroleumlampen oder liebevoll arrangierte Kerzen alle Räume beleuchten – eine absolut gemütliche und heimelige Atmosphäre. Zudem gehen Hüttenwirt Siggi und seine Familie mit grosser Gastfreundlichkeit auf die Wünsche der Gäste ein. Es dauert zudem nicht lang, bis die Gitarre oder das Akkordeon herausgeholt werden und ein vielstimmiger Gesang erklingt. Weiterlesen