Maoris und ihre Mythen

Kapitel 3: Geschichte voller Liebe und Leidenschaft

Verschneiter Ngauruhoe von nahe der Old Waihohonu Hut gesehen, Tongariro Nationalpark, Neuseeland

Vulkane und ihre feurigen Gewalten werden seit jeher von vielen Völkern mit Achtung und Furcht angesehen. Sie sind Teil eines lebendigen Universums, dessen unbegreiflichen, übermenschlichen Mächte mit Opfergaben zu besänftigen versucht wurde, oder  ein tapu, ein Verbot, den angemessenen Respekt verlangte. So reisten seit langer Zeit die Menschen in Ehrfurcht entlang der Berge, ohne je einen Blick auf die heiligen Gipfel zu werfen. Dort regieren die übernatürlichen Herrscher-Te Roro, Taka und Taunapiki – eine Missachtung ihres tapu brachte die Gefahr des Todes oder eines schlimmen Fluches mit sich. Weiterlesen

Schneetanz auf dem Vulkan

Kapitel 6: Wintersport und Wintererlebnisse im Park

Snowboarder im Whakapapa-Skigebiet, Ruapehu, Tongariro Nationalpark, Neuseeland

Es ist hip. Es ist cool. Und es macht wahnsinnig viel Spass. Snowboarding! Deshalb stellen ganze Scharen junger Neuseeländer die Surfboards in die Garage und steigen um auf Schnee. Denn im Winter werden Träume wahr, zumindest für die Wintersportler. Wo sonst kann man auch auf einem aktiven Vulkan weisse Pulverschneeträume erleben. Drei Skigebiete liegen an den Hängen des Ruapehu. Tukino, das kleinste der drei im Osten; Turoa im Süden, das den trockensten Pulverschnee und die kältesten Temperaturen hat; schliesslich noch Whakapapa, das grösste Skigebiet Neuseelands. Egal für welches Gebiet man sich entscheidet, es locken lange Abfahrten, bis zu vier Metern Schneehöhe, eine grandiose Kulisse und genügend Klippen, um ausreichend Luft unters Brett zu bekommen… Weiterlesen

Leuchtende Lärche im Herbstkleid

Herbstlich gefärbte Lärchen bei der Osola-Hütte im Osura-Tal, Tessin, Schweiz

Im Herbst überzieht ihr leuchtendes Gelb viele Hänge und bleibt mir neben der Kastanie immer als typischer Baum des Tessins in Erinnerung –  die Lärche.

Impressionen im Val d’Osola

Herbstlich gefärbte Lärchen im Talboden bei der Osola-Hütte im Osura-Tal, Tessin, Schweiz

Von der kleinen Hütte auf der Alpe Sambuco fällt der Blick hinunter ins Val d’Osola mit dem ausgetrockneten Bachbett und den im Herbst leuchtenden Lärchen. Der Weg  von Brione im Verzascatal herauf kommt oben  rechts des Bachbetts ins Bild und stösst in Bildmitte am rechten Rand auf die Osura Hütte – eine familientaugliche Wanderung zu einem herrlichen Abenteuerspielplatz und einer gut ausgestatten und gemütlichen Hütte .

Abendsonne in der Tessiner Bergwelt

Aussicht auf den Pizzo Vogorno im Abendlicht vom Passo del Cocco im Osura-Tal, Tessin, Schweiz

Die Tessiner Bergwelt im südlichen Zipfel der Schweiz ist besonders vom Kontrast der steilen Bergketten und langgezogenen, engen Tälern geprägt.  Neben dem Basodino (3.272 m) oder der P.Campo Tencia (3.038 m) dominieren vor allem Gipfelregionen über 2.000 m, die nach Süden hin lieblicher und mit geringerer Höhe ausfallen. Dort hat man zunehmend die Qual der Wahl zwischen vielen verlockenden Tälern und den umgebenden Bergen, wie z.B. das Centovalli, Onsernone-, Maggia- oder Verzasca-Tal. Die obige Aussicht genoss ich bei einem Aufenthalt auf der Alpe Sambuco im Val d’Osura, einem Nebental des Val Verzasca.

Rustikale Berghütte auf der Alpe Sambuco, Tessin

In der Selbstversorgerhütte "Rifugio Sambuco" im Osura-Tal im Tessin, Schweiz

Nach dem Start zu unserer Tour auf den Mt. Zucchero in Brione, Val Verzasca, folgten wir dem Osura-Seitental, passierten die Osura-Hütte und stiessen am Talschluss auf den steilen Aufstieg zur Alpe Sambuco, unserem Tagesziel. In der einfachen Hütte im Tessiner Stil machten wir es uns rasch gemütlich. Durch die Mauern aus geschichtetem Felsbrocken, in denen wir nachts die Mäuse scharren hörten, wird leider wenig Wärme isoliert, weshalb es in der sternenklaren Herbstnacht dann doch recht frostig wurde. Infos zu vielen Hütten im Tessin finden Sie auch unter Capanneti.ch.

Rifugio Alpe Sambuco im Val d’Osura

Gäste an der Selbstversorgerhütte "Rifugio Sambuco" im Osura-Tal vor dem Monte Zucchero, Tessin, Schweiz

Hoch über dem Talabschluss des Val d’Osura mit der Alpe Sambuco und dem kleinen Rifugio, das der Gemeinschaft  von Brione im Verzascatal gehört, thront der Monte Zucchero (2735 m). Auf dem Weg zum Gipfel passierten wir den Btta. di Mügaia, den Passübergang zurück ins Verzascatal, mit einem Tiefblick auf Sonogno, bevor wir das traumhafte Panorama vom Gipfel genossen und nach der Rückkehr von der Tour uns am Nachmittag in der herrlichen Herbstsonne erholen.