Christopher Street Day Parade in Hamburg

Bunt und fantasievoll gekleidete Teilnehmer der Christopher Street Day CSD Parade im Hamburg, Deutschland

Den Christopher Street Day in Hamburg erlebten wir eher zufällig. Auf dem Weg nach Dänemark herrschte auf der Autobahn schon weit vor Hamburg dichter, zähflüssiger Verkehr und immer wieder Stau. Das würde laut Verkehrsvorhersage so bis zur danischen Grenze weitergehen. Daher entschieden wir uns, in Hamburg abzufahren, den restlichen Tag für eine Stadtbesichtigung zu nutzen und dort zu übernachten.

Bunt und fantasievoll gekleidete Teilnehmer der Christopher Street Day CSD Parade im Hamburg, DeutschlandVon den Landungsbrücken führte unser Weg zuerst über die Elbpromenaden in die Speicherstadt und Hafencity mit der Elbphilharmonie. Nach einer Rast an den Magellan-Terassen schlugen wir von dort den Weg in Richtung Innenstadt ein – weiter vorbei an zahlreichen Instagram-Selfie-Hotspots. Wir hatten auf der Autofahrt im Radio von den bis zu 250.000 erwarteten Besuchern des CSD gehört. Wir dachten aber, der Umzug sei jetzt am Nachmittag schon lange vorbei. Daher waren wir überrascht, kurz vor dem Rathaus laute Musik zu hören und auf die bunten, fantasievoll und schillernd bekleideten, tanzenden und feiernden Zuschauer und Teilnehmer zu treffen. Die gesamten Innenstadt rund um die Binnenalster war mit Musik und Menschen erfüllt. Die entstpannte, freudige Atmosphäre sprang auch auf uns über.

Ein Pärchen winkt den Teilnehmern der Christopher Street Day CSD Parade im Hamburg, DeutschlandSo erlebten wir die ehrwürdige, hanseatisch-vornehme Stadt Hamburg an diesem Tag auf eine spezielle, fast frivole Art. Dieser brachte uns schöne Eindrücke einer lebendigen Stadt, über die Besichtigung der üblichen Sehenswürdigkeiten hinaus. Dennoch hatten wir nach einer Weile genug vom Lärm und Trubel. Dann mussten wir lange suchen, um ein ruhiges, abgelegenes Café für eine Erholungspause zu finden. Am Bleichenfleet wurden wir fündig und beobachteten staunend die wegen des CSD besonder vielfältige Mischung von vorbeigehenenden Bewohnern und Besuchern der Stadt. Über den Michel führte uns später der Weg zurück zu den Landungsbrücken, wo wir die Fähre hinüber zum Parkplatz an den Musical-Theatern nahmen. Da gab es kurz eine Diskussion beim Zutritt zur Shuttle-Fähre, da wir keine Musicaltickets vorweisen konnten. Mit dem Hinweis auf das kostenpflichtige Parkticket durften wir aber mit übersetzen. Dort übernachteten wir schliesslich, um das eindrucksvolle Panorama zum Sonnenuntergang und –aufgang zu erleben.

 

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  1. […] uns die Lagerhallen und plätze, Verladekräne und -kais des Hamburger Hafens. Der Trubel der Christopher Street Day Parade lag hinter uns und der gemütliche Teil des Tages begann. Trotz allem herrscht auch hier noch lange […]

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