Schlagwortarchiv für: Städte

Anafiotika – ein anachronistisches Paradoxon

Graffiti in den Wänden im Stadtteil Anafiotika unterhalb der Akropolis von Athen, Griechenland

Der erster Spaziergang nach unserer Ankunft in Athen führte uns nur in die nahe Umgebung unseres Hotels in Monastiraki. Direkt unterhalb der steilen Felsen der Akropolis, zwischen den urbanen Stadtvierteln Plaka und Monastiraki, stießen wir unerwartet auf ein kleines Viertel mit einfachen, kubischen und weissen Terrassendachhäusern, steilen Treppen und verwinkelten Gassen, Bougainville und Blumentöpfen. Das Viertel erinnerte uns dadurch eher an ein altes Kykladendorf denn an den Rest der umliegenden Stadtviertel von Athen mit seinen mondänen Villen und antiken Ruinen, mehrstöckigen Geschäfts- und Wohnhäusern, breiten Straßen und viel Verkehr –  und das zudem in bester zentraler Lage der Innenstadt inklusive Aussicht? Das war sozusagen ein anachronistisches Paradoxon (aus der Zeit gefallener Widerspruch). Weiterlesen

Mojito Mastika, Galaktoboureko und mehr …

Abenddämmerung über Monastiraki und der beleuchteten Akropolis, Athen, Griechenland

Zurück vom ersten Spaziergang im herbstlichen Athen erlebten wir die leuchtende Abenddämmerung mit Blick auf die Akropolis auf der Dachterasse unseres Hotels. Andere Gäste saßen hier bereits gemütlich bei der ersten Flasche Wein.
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Ankunft im herbstlichen Athen

Eine Frau liegt auf einer Sonnenliege auf einer Dachterasse in Athen und schaut auf die Akropolis, Griechenland

Ein befreundetes Paar hatte uns und weitere Ihrer Freunde eingeladen, um zusammen zwei runde Geburtstage in Athen zu feiern. Daher liessen wir den anhaltenden grauen Nebel im Erdinger Moos nur zu gerne hinter uns und flogen in das herbstliche Athen, wo uns stattdessen warmes und sonniges Wetter erwartete. Da unser Freund in Athen aufgewachsen war, freuten wir uns auf ein abwechslungsreiches Programm mit persönlicher Stadtführung, geselligem Abendessen und einem Ausflug nach Ägina, bevor wir noch für ein paar Tage die einzigartige Vulkaninsel Santorin wiedersehen sollten.
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Das tränende Auge des Futuro

 

Kunstinstallation Futuro-Haus von Matti Suuronen, München, Bayern, Deutschland
Auf einer Wiese vor der Pinakothek der Moderne in München steht nun schon seit 2017 das eiförmige Futuro-Haus des finnischen Architekten Matti Suuronen wie ein gelandetes Ufo. Diese Zukunftsvision für modernes Bauen von 1968 hat sich am Merkt nicht durchgesetzt, heute würde es als Tiny House eine Renaissance erfahren. Zur Zeit im politischen Umbruch, vor Ölkrise und der Verkündung der „Grenzen des Wachstums“ waren das technische wie architektonisch-gestalterische Konzept jedoch visionär.
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Architektur des Museum Brandhorst in München

Glas, Metall und polychrome Keramikstäbe an der Außenfassade des Museum Brandhorst in München, Bayern, Deutschland

Das Museum Brandhorst ist mit seiner bunten Fassade ein markanter Eckpfeiler im Nordosten des Kunstareals vom München. Es soll eine Brücke von den künstlerischen Ideen in den Museen zum Alltag der Menschen in den benachbarten Stadtvierteln schlagen. Das gesamte Gebäude ist nicht nur architektonisch herausragend, sondern auch hinsichtlich der Haustechnik. Es ist möglichst nachhaltig gebaut – von der Lichtführung, um möglichst viel natürliches Tageslicht statt Beleuchtung zu nutzen, bis hin zu Heizung und Belüftung, was gerade wegen der konstanten klimatischen Anforderungen von Kunstwerken eine Herausforderung darstellt. Weiterlesen

Sundowner mit Bluesmusik

Sängerin Elisabeth Dumont der WestEndBlues.Band im Gegenlicht des Sonnenuntergangs im Goldachpark von Hallbergmoos, Bayern, Deutschland

Der lokale Kulturverein Cultiamo lud zu einem „Sundowner“ mit der Westendblues-Band  in den Goldachpark in Hallbergmoos ein. An einem sonnigen und mildem Sommerabend, dieses Jahr passte das Wetter hervorragend zum Motto, begleitete die Münchner Formation mit Sängerin Elisabeth Dumont, Gitarrist Peter Gerhartz und Keyboarder Ronald Matthiä mit ihrer gefühlvolen und stimmigen Bluesmusik die Sonne auf ihrem Weg unter den Horizont. Weiterlesen

Sommerstimmung an der Donau in Wien

Menschen sitzen am Ufer der neuen Donau an der Copa Beach bei Sonnenuntergang, Wien, Österreich

Wenn im Sommer in Wien die Temperaturen über 30 Grad Celsius steigen, dann ziehen viele Einwohner wie Gäste einen kühleren Platz in einem Park oder Gewässer den aufgeheizten Strassenzügen vor. Entlang dem Ufer der Donau, insbesondere auf der Donauinsel oder an der Alten Donau, gibt es zahlreiche Möglichkeiten für Wassersport und zum Baden, zur Erholung und Entspannung an zahlreichen Badestellen, Bootsanlegestellen, Restaurants und Strandbars – Sommerstimmung pur. Weiterlesen