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Auf dem Gipfel der Pleisenspitze (2567 m) im Karwendel

Nach einer längeren Rast auf der Pleisenhütte entschloss ich mich spät am Nachmittag, doch nochmals aufzubrechen und dem Weg zur Pleisenspitze weiter zu folgen. Zuerst führte der Weg durch Latschenkieferwald, wird dann steiler und erreicht den breiten felsigen Rücken, der von Süden her zum Gipfel führt. Durch den milden und trockenen Herbst war der weitere Aufstieg über Felsen und Geröll an diesem ersten Novemberwochenende vollständig schneefrei. Der Föhnsturm über den Alpen sorgte zusätzlich für vergleichsweise milde Temperaturen, die wegen der starken Windböen  jedoch nicht als solche wahrgenommen werden konnten. Weiterlesen

Föhnsturm über der Inntalkette

Ein milder Herbst und ein Föhnsturm sorgten für ungewöhnlich hohe Temperaturen von bis zu 20 Grad in den Bergtälern an diesem ersten Novemberwochenende. Auf den Bergen lag wenig bis kein Schnee, also noch ideale Voraussetzungen für eine Tour noch so spät im Jahr. Endlich ergab sich für mich die Gelegenheit,  die Pleisenspitze (2567 m) im Karwendel anzugehen, da die Pleisenhütte auf halbem Weg ganzjährig an Wochenenden geöffnet ist und die rund 1600 Höhenmeter in eine angenehmere Zweitageswanderung aufgeteilt werden können. Weiterlesen

Ankunft am Württemberger Haus

Württemberger Haus im Obermedirol, Lechtaler Alpen, Tirol Österreich

Von der Bittrischscharte zieht sich der Abstieg im Osthang des Bittrichkopfs (Hintergrund Bildmitte) vorbei am See „Auf der Lacke“  hinunter zum Württemberger Haus im Obermedriol, einem Hochtal nördlich über Zams/Landeck am Inn. Es ist noch früh am Nachmittag, so dass ausreichend Zeit bleibt, um die müden Füße hochzulegen und die herrliche Aussicht übers Inntal auf den Alpenhauptkamm zu geniessen – sogar auf einem der Liegestühle hinter der Hütte.  Weiterlesen

Der Gufelsee in den Lechtaler Alpen

Gufelsee vor Steinkarspitze, Lechtal,Tirol, Österreich

Nach dem Abstieg vom Gipfel der Kogelseespitze wartet mit dem Gufelsee im windgeschützen Kessel unterhalb des Gufelseejochs en weiterer Höhepunkt und zudem ein wunderschöner Platz für die Mittagsrast. Ich liege im Gras in der Sonne und beobachte auf den Westhängen zur Parzinnspitze, hier links im Bild, eine Gruppe von Steinböcken. Zum heutigen Tagesziel, dem Württemberger Haus, werde ich dann auf die hintere und vordere Gufelalpe absteigen, um dann über die Bittrichscharte ins Obermedriol zu gelangen. Weiterlesen

Panorama von der Kogelseespitze (2647 m)

Panorama von der Kogelseespitze, Lechtaler Alpen, Tirol, Österreich

Die Kogelseespitze(2647 m)  ist ein hervorragender Aussichtsberg mit dem Panorama des Lechtaler Hauptkamms mit der Parseierspitze, Leiterspitze, Bittrichkopf, der nahen Parzinn- und Dremelspitze sowie der  Kette der Allgäuer Alpen im Norden hinter dem tief eingeschnittenen Lechtal. Das obige Bild zeigt etwa 180 Grad von Südwest nach Nordost. Der Gipfel der Kogelseespitze liegt ca. 270 Höhenmeter oberhalb des Gufelseejochs, eines Übergangs von der Hanauer Hütte nach Gramais bzw. dem Württemberger Haus, und ist für trittsichere Wanderer einfach über die Südostflanke zu erreichen. Weiterlesen

Aufstieg zur Hanauer Hütte

Hanauer Hütte im Angerletal, Lechtaler Alpen, Tirol, Österreich

Die Hanauer Hütte thront in aussichtsreicher Lage an einer Steilstufe im hinteren Angerletal. Die kurze zweistündige Etappe vom Ausgangspunkt Boden am Hahntennjoch liess mir genug Zeit, um am Nachmittag noch ausgiebig die Gegend um die Hütte zu erkunden. Das Laufen in der Natur liess mich schon nach kurzer Zeit komplett den Alltag hinter mir lassen. Dieser Sommertag  in den Bergen –  saftige und duftige Wiesen und Kiefern, ein erfrischendes Radler nach schweisstreibendem Aufstieg sowie die sanfte Erregung in Erwartung neuer Begegnungen, Erfahrungen und Herausfoderungen – fühlt sich herrlich an. Weiterlesen

In den Lechtaler Alpen – von Boden nach Bach

Dremelspitze und Schlenkerspitze bei der Hanauer Hütte, Lechtaler Alpen, Tirol, Österreich

Vor vielen Jahren lernte ich die wilden, ursprünglichen und stillen Lechtaler Alpen auf einer Tour im Frühling von der Ansbacher Hütte zur Memminger Hütte kennen und musste dort wegen einer Kaltfront mit Schneefall absteigen, ohne einen Blick auf die umliegenden Berggipfel und -seen werfen zu können. Seitdem trug ich den Wunsch in mir, die mehrtägige Wanderung entlang des Hauptkamms fortzuführen.

Da Himmelfahrt auf einen Montag fiel, stand für Bayern, Baden-Württemberg und Österreich ein langes Wochenende an. Der Wetterbericht sagte ein stabiles Hochdruckgebiet voraus – eine Seltenheit im hiesigen Sommer. Daher nahm ich kurzfristig den Freitag frei – bewusst, dass ich dieses Vergnügen mit vielen anderen Bergfreunden teilen werde. Ich entschied mich, dem Hauptkamm vom Hahntennjoch nach Westen hin zu folgen, d.h. im ersten Teil von Boden zur Hanauer Hütte aufzusteigen, um dann in einer zweiten Etappe das Württemberger Haus zu erreichen und abschliessend über die Memminger Hütte zurück  ins Lechtal abzusteigen.

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