Schlagwortarchiv für: Menschen

Rialtobrücke in Venedig

Reisende fotografieren die Rialtobrücke, Venedig

Während der Karwoche machten offensichtlich viele Pilger auf ihrem Weg zu den Osterfeierlichkeiten in Rom einen Zwischenstopp in Venedig, um sich das lebhafte Treiben auf dem Markusplatz, der kleineren Piazzetta San Marco oder um die berühmte Rialtobrücke anzusehen und die einzigartige Atmosphäre der Stadt zu erleben – wobei sie sichtlich Spass dabei haben. Weiterlesen

Abschied nehmen

Die Hauptorte im Cilento sind  – zumindest im Sommer –  gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln untereinander angebunden, Busse verkehren regelmässig sogar bis hin zum Flughafen von Neapel; die Hauptbahnstrecke in den Süden hat einige Haltepunkte und es gibt sogar Schnellboote entlang der Küste. Viele Sehenswürdigkeiten, z.B. die Ausgrabungen von Velia/Elea oder Paestum, aber auch Strände, z. B. zwischen Palinuro und Marina di Camerota an der cilentanischen Riviera, sind so einfach mit dem Bus zu erreichen.

Weitere Bilder in der Galerie Cilento

Der süditalienische Mann

Der süditalienische Mann reiferen Alters wird oft vorzugsweise Mittags in einer Bar oder auf einer Piazza gesehen, mit grossen Gesten beim Plausch oder einem Kartenspiel, wohingegen die Frauen dort nicht wahrgenommen werden. Die Männer dominieren zu dieser Zeit den öffentlichen Raum, die Frauen können vorzugsweise in ihren Wohnungen angetroffen werden – ausgenommen die arbeitende Bevölkerung. Sei es wie hier in Magliano Vetere, im abgelegenen Hinterland des Cilento, als ich nach einer Wanderung zu den Felsenkirchen auf der zentralen Piazza in die Bar einkehrte, wie auch in vielen andern Dörfern.  Weiterlesen

Auf dem Marché Couvert in Antibes

Stand mit mediterranen Produkten auf dem Markt in Antibes, Cote d'Azur, Frankreich

Markttage sind in fremden Ländern immer ein Ereignis; ich sehe lokale und regionale Produkte, Lebensmittel, Gerichte  – sie geben oft einen Einblick in die alltägliche Lebensgewohnheiten und stellen mit exotischen Angeboten meine eigenen Ansichten oder (Ess-)Gewohnheiten) in Frage. Auf dem Markt in Antibes, der täglich am überdachten Marché Couvert vor dem Picasso Museum stattfindet, fand ich ein hochwertiges Angebot an mediterranen Leckereien und Spezialitäten Frankreichs wie der Cote d’Azur: Produkte aus Oliven, Tomaten, Fisch usw. – und das zu angemessenen, ortsüblichen Preisen.  Weitere Bilder von der Cote d’Azur und Frankreich in der Galerie ‚Frankreich‘ zu sehen.

Zwei ‚Lampenputzer‘ in Prag

Arbeiter beim Reparieren der Strassenlaternen in Prag, Tschechien

Auf meiner Städtereise nach Prag begegnete ich auch diesen beiden Arbeitern, wobei mir das Gedicht ‚Der Revoluzzer‘ von Erich Mühsam dazu einfiel  (u.a gewidmet der deutschen Sozialdemokratie): „War einmal ein Revoluzzer, Im Zivilstand Lampenputzer (…)“ Passt auch irgendwie zu Prag, das in seiner langen Geschichte Schauplatz vieler Revolutionen und politischer Umwälzungen war.

Auf dem Gipfelgrat des Piz Palü

Bergsteiger am Gipfelgrat des Piz Palü, Engadin, Graubünden, Schweiz

Während des steilen Anstiegs über den Pers-Gletscher und die Eisbrüche spürte ich deutlich die Höhenmeter in den Beinen und die dünnere Luft  hier über 3500 m. Nach einer kurzen Rast auf dem Sattel (im linken unteren Bilddrittel) folgte der letzte Teil des Aufsteigs auf dem schmalen Grat zum Südgipfel des Piz Palü. Das erste Teilstück war steil und vereist, bevor er gegen den Gipfel hin sanft ausläuft. Auf dem Grat verläuft übrigens auch die Grenze der Schweiz zu Italien. Auf dem Gipfel hatten wir schliesslich den Höhepunkt der Tour auf den Piz Palü erreicht, wobei uns die Gewitterwolken zum raschen Abstieg zurück zur Diavolezzahütte zwangen.

Die Gastlichkeit der Diavolezza-Hütte

Auf der Aussichtsterasse der Diavolezzahütte, Engadin, Graubünden,Schweiz

Auf der weiten Sonnenterasse der Diavolezzahütte mit dem traumhaften Panorama von Piz Palü, Piz Bernina und des Morteratschgletschers erholen wir uns von der Tour auf den Piz Palü hervorragend und können entspannt auf den Verlauf und die Erlebnisse der Tour zurückschauen. Dieser Ort, wo Tagesausflügler auf Kletterfreaks treffen, markiert eine Grenze zwischen der zivilisierten und unberechenbaren Welt,  von vermeintlicher Sicherheit und drohender Gefahr.