Das Licht und die Farben Südfrankreichs

Bunte Seekajaks im Hafen der Altstadt von Collioure, Cote Vermeille, Languedoc-Roussillon, Frankreich

Das intensive Licht und die bunten Farben – natürlich oder menschengemacht – unter einer wärmenden, mediterranen Sonne machen einen Reiz der Küste Südfrankreichs aus: die Pastellfarben der Hausfassaden, die Boote oder Bojen in Leuchtfarben, die blühenden Frühlingswiesen und Bougainville, die reifen Weintrauben oder roten Felsen der Küste. In Collioure an der Côte Vermeille trifft alles aufeinander. Weiterlesen

Abendstimmung im Hafen von Collioure

Felsen und beleuchtete Hotels, Bars und Restaurants an der Strandpromenade von Collioure unterhalb des Fort Saint-Elme in der Abenddämmerung, Languedoc-Roussillion, Frankreich

Collioure war unser erstes Etappenziel der Reise durch das künstlerische Dreieck in Katalonien (sowie der Orte beginnend mit „C“): Collioure, Cadaqués und Ceret. Ein Spaziergang durch das abendliche Collioure, an der Küste der Côte Vermeille in Südfrankreich, bot somit eine erste eindrückliche Erfahrung.

Ich legte den kurzen Weg vom Campingplatz an den Buchten von Porteils mit dem Fahrrad zurück und erreichte daher zügig meinen zentralen Ausgangspunkt: das Château Royal, die imposante Festung in der Stadtmitte. Ich hatte zum ersten Mal mein altes Mountainbike auf einer Reise dabei und war begeistert von dem Zugewinn an Flexibilität, Reichweite und schnellerer Erreichbarkeit von Foto-Spots.
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Der Mann im Fenster

Ein älterer Mann mit freiem Oberkörper auf dem Balkon eines Hauses mit grünen Fensterläden in der Altstadt von Collioure, Languedoc-Roussillion, Frankreich

Ein Mann in einem Fenster des Apartmenthauses „Château de le Rocasse“ schaut aus seinem Zimmer direkt in die grelle Morgensonne. Ist er gerade nach einer romatischen Nacht aufgewacht? Geniesst er einfach nur die herrliche Aussicht auf die gegenüber liegende Kirche Notre Dame des Anges, im Zentrum der historischen Altstadt, sowie auf den Hafens von Collioure?
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Martialische Gestalten im Hafen von Collioure

Wasser-Parcours zum Training von Soldaten der französischen Marine im Hafen von Collioure, Languedoc-Roussillion, Frankreich

Da spaziert man gemütlich entlang der Promenade im Hafen von Collioure  – und plötzlich ziehen Soldaten in Kampfausrüstung und Tarnanzügen an einem vorüber – was ist der Hintergrund, der die gelöste Urlaubsstimmung zu stören scheint? Weiterlesen

Die Klippen und Buchten von Porteils

Sonnenaufgang über einer Bucht mit zerklüfteten Felsen an der Mittelmeerküste bei Collioure, Cote Vermeille, Languedoc-Roussillion, Frankreich

In Südfrankreich, kurz vor der spanischen Grenze, treffen die östlichen Ausläufer der Pyrenäen auf das Mittelmeer. So enden bei Argelès-sur-Mer die ausgedehnten Sandstrände Okzitaniens und gehen in die felsige und buchtenreiche Côte Vermeille über. Im Hinterland reichen die Gipfel des Massif des Albères bis über 1.200 Höhenmeter, ein Paradies zum Wandern und Radfahren. Schon der erste Küstenabschnitt bei Porteils, zwischen Argelès-sur-Mer und Collioure, bietet eine schöne Wanderung. Der Küstenweg verläuft in stetem auf und ab, vorbei an spektakulären Felsen und Buchten, zu einem der malerischsten Badeorte des Roussillion.
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Roussillion – ein Teil von Katalonien

Bunte Boote im Hafen der Altstadt von Collioure, Cote Vermeille, Languedoc-Roussillon, Frankreich

Das Ziel der Reise war Languedoc-Roussillon. Das Gebiet in Südfrankreich in der Region Okzitanien (die wiederum durch den Zusammenschluss der bisherigen Regionen Languedoc-Roussillon und Midi-Pyrénées entstand) verläuft entlang des Mittelmeers vom Rhonedelta bis zur spanischen Grenze. Dort stößt auch der Gebirgszug der Pyrenäen auf das Mittelmeer, die Küste wird felsig und buchtenreich. Diese Küste nennt man wegen der oft vorherrschenden rötlichen Färbung der Felsen Côte Vermeille.

Auch ein kurzer Abstecher nach Spanien, entlang der Küste südwärts, war vorgesehen. Wir wollten unbedingt die drei „Cs“ besuchen: Collioure, Cadaqués, Ceret. Das sind alles Orte, die seit dem 19. Jahrhundert zahlreiche Künstler anzogen, beherbergten und deren Werk beeinflussten: Matisse und die „Wilden“ (Fauvisten), Picasso, Dalí und weitere Vertreter des Surrealismus und Kubismus, Pointilisten und anderer Kunstströmungen des 19. und 20 Jahrhunderts.

Gleich zu Beginn der Reise war uns in vielen französischen Städte dieser Grenzregion die katalonische Flagge – fünf gelbe und vier rote Streifen – sowie uns unbekannte Schreibweisenvon Ortsnamen aufgefallen.
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Burgruine Wasigenstein

Halsgraben und Bergfried der mittelalterlichen Burgruine Groß-Wasigenstein auf einem Felsen, Wasgau, Elsass, Frankreich

Im Wasgau finden sich mittelaterliche Burgruinen nicht immer auf Berggipfeln. Es reichten ihren Erbauern oft schon strategisch günstig gelegene, freistehende Felsformation an Berghängen oder in Tälern. Aus solchen Felsstrukturen scheinen die Festungen förmlich herauszuwachsen, die Ruine Fleckenstein ist da ein herausragendes Beispiel. Einige dieser Felsenburgen sind hingegen im heute hoch gewachsenem Wald versteckt. Weiterlesen