Bildergalerie USA (1992, 2009)
Bislang habe ich nur wenig der Vereinigten Staaten von Amerika (USA) gesehen, vor allem die grandiosen Naturlandschaften sind mir noch entgangen.
Auf dem Stopover 1992 auf dem langen Weg um den Globus nach Neuseeland sowie einer Geschäftsreise 2009 konnte ich immerhin San Francisco und Boston für ein paar Tage erkunden und den Unterschied zwischen Westküste und Ostküste erahnen – gemäß der zwei Zeilen aus dem berühmten Essay „Advice, like youth, probably just wasted on the young“ von der Kolumnistin Mary Smich, 1997, auch bekannt als „Wear sunscreen“:
„Live in New York City once, but leave before it makes you hard.
Live in Northern California once, but leave before it makes you soft.“
1992 war ich eher im Geiste der Hippies unterwegs, wie es so schön im Song von Scott McKenzie heisst – die passenden Haare dazu hatte ich zumindest:
„If you’re going to San FranciscoBe sure to wear some flowers in your hair (…)“
Beim Ausflug über die Golden Gate Bridge in 2009 erinnerte ich hingegen Jack Kerouac, On the road (1951):
„und eine hohe weiße Wand wälzte sich vom legendären Potato Patch heran, wo Friscos Nebel zur Welt kommen. In einer Stunde würden die Schwaden durchs Golden Gate wallen und die romatische Stadt in Weiß hüllen, ein junger Mann würde seine Freundin an die Hand nehmen und mit ener Flasche Tokajer in der Tasche einen langen weißen Bürgersteig hinaufgehen. Das war Frisco.“
In Boston verbrachte ich die wenige Zeit auf einer Reise durch mehr als 250 Jahre Geschichte auf Bostons legendärem Freedom Trail, der auf rund 4 Km zu 16 historisch und national bedeutenden Stätten durch die Innenstadt führt. In Boston sind die europäischen Wurzeln deutlich, wohingegen jede Meile nach Westen zunehmend von einer eigenen amerikanischen Identität von Freiheit, Pioniergeist, Weite und Offenheit geprägt wird. Die andere Küste im Westen des Kontinents war schon immer den Sehnsuchtsort und Traumziel.
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