Reisen in Zeiten von Corona

Spaziergang statt Bergtour - Reisen in Zeiten von Corona

Reisen in Zeiten von Corona ist schlicht nicht möglich und opportun. Weltweit wurden Grenzschliessungen oder großräumige Ausgangsbeschränkungen zum Schutz vor Verbreitung und Ansteckung mit dem SARS-CoV-2 Virus (Corona) erlassen. Weite Teile des sozialen und wirtschaftlichen Lebens sind massiv eingeschränkt, auch rund um Verkehr, Tourismus und Gastronomie. Innenstädte und touristische Hotspots, an denen sich sonst Menschenmassen drängen, sind leer oder geschlossen. Schon mit dem kurzzeitigen Verlust von Freizügigkeit und globaler Mobilität wird uns jedoch bewußt, welche Errungenschaften und Freiheiten wir über viele Jahrzehnte erkämpft, erarbeitet und genossen haben. Weiterlesen

Gemütliche Stunden auf dem Sofa zuhause

Unser Hund liegt entspannt auf Kissen auf einem Sofa im Lichtkegel der Leselampe

Nach einem langen, aktiven und anstrengenden Tag draußen im Schnee bricht der frühe Abend und die lange Dunkelheit herein. Das ist dann die Zeit für gemütliche Stunden zuhause für Erholung und Entspannung, sozusagen ein Finale dahoam (nur bitte mit besserem Ende). Leider sind die besten Plätze auf dem Sofa dafür schon belegt, entsprechend der Rangfolge im Familienrudel.

Endlich wieder Pulverschnee!

Ein polnische Gruppe von Männern und Frauen genannt "bayrische Walrösser" badet in einem freigesägten Eisloch im zugefroreren Spitzingsee in den verschneiten bayrischen Alpen

Endlich brachte eine Kaltfront an einem Samstag etwas Neuschnee in die bayrischen Alpen. Der Sonntag versprach dann auch leichte sonnige Aufheiterungen, also gute Wintersportbedingungen. Das wird wieder zahlreiche Menschen in die Berge ziehen. Skifahrer, Skitourengänger, Rodler und Wanderer – auch am Spitzingsee findet jeder Wintersportler sein Revier. Weiterlesen

Winterliches Panorama vom Issentalkopf

Skitourengeher rasten auf dem Issentalkopf vor einem winterlichen Panorama von Ehrwalder Becken, Ehrwalder Sonnenspitze, Zugspitzmassiv, Ammergauer und Lechtaler Alpen

Rechtzeitig zur Weihnachten hat der Winter zumindest ab 1.000 Meter für ausreichend Schnee gesorgt, um die erste Skitour des Winters zu unternehmen. Neuschnee und Sturm haben dabei aber auch vielerorts für ein erhebliches Lawinenrisiko gesorgt. Daher fällt meine Wahl für die erste „Eingeh-Tour“ auf das Skigebiet Ehrwalder Alm. Es  bietet mit dem Issentalkopf (1.925 m) einen schönen Aussichtspunkt als Ziel und bietet durch seine Lage, hinter den ersten Bergketten der Voralpen und dem Wettersteinmassiv, oft eine höherer Schneelage als z.B. in Garmisch-Partenkirchen. Weiterlesen

Fröhliche Weihnachten!

Spaniel-Mischling mit Weihnachtspullover sitzt auf grüner Wiese

Ich wünsche alle Lesern, Freunden, Weltenbummlern und Reisenden fröhliche Weihnachten und ein erlebnisreiches, glückliches und vor allem gesundes neues Jahr 2020! Für die heutige Bescherung am Heiligabend hat er sich unser Hund Cody schon herausgeputzt und seinen Weihnachtspullover angezogen. Weihnachtspullover haben bereits eine Tradition, spätestens sei dem Film Bridget Jones. Wer kann einen schöneren Weihnachtspulli anbieten? Weiterlesen

Herbststimmung am Achensee

Blick vom Vorderunnütz auf die Gebirgslandschaft mit herbstlichen Bergwäldern und dem türkisfarbenen fjordartigen Achensee, Tirol,Österreich

Der Achensee liegt fjordartig in einem tiefen Einschnitt zwischen dem Rofan- und Karwendelgebirge. An seinen Ufern ziehen Bergwälder steil hinauf zu felsigen Gipfeln und Graten, an den flachen Talabschnitten liegen die Ortschaften Achenkirch, Maurach und Pertisau inmitten noch grüner Wiesen. Die herbstlich gefärbten Lärchen setzen bunte Farbtupfer ins dunkle Grün der Fichten- und Kiefernwälder. Am Himmel hängt ein weißer Wolkenschleier, welche auf das Licht der bereits tief stehende Sonne einem warmen, milchigen Effekt ausübt und im Zusammenspiel eine im Verlauf der Jahreszeiten einzigartige Licht- und Farbstimmung erzeugt. Weiterlesen

Berliner Höhenweg über die Mörchenscharte

Berge, Gletscher am Berliner Höhenweg zur Mörchenscharte oberhalb der Berliner Hütte in der Abendsonne, Zillertal, Tirol, Österreich

Der Übergang vom Spätsommer in den Herbst bringt im Hochgebirge der Alpen oft unvergleichliche Eindrücke hervor. Das Gras auf den Hängen nimmt schon eine gelblich-bräune Färbung ein. Die nun deutlich kürzeren Tage bieten hingegen längere Zeitabschnitte mit einer tiefstehenden Sonne und flachem Lichteinfall, was die Landschaft plastisch modelliert. Lange Touren hingegen erfordern schon den Einsatz von Stirnlampen in der Dämmerung. Dafür ist die Wetterlage oft stabiler und es drohen weniger Gewitter. Aus all diesen Gründe wollte unsere kleine Gruppe vor dem Saisonabschluss der Hochgebirgs-Hütten gegen Ende September noch eine letzte, zweitägige Tour auf dem Berliner Höhenweg gehen. Weiterlesen