Schlagwortarchiv für: Berge

Roter Porphyr, grauschwarze Kiesel und das türkisfarbene Meer bei Marina di Gairo

Der Strand von Marina di Gairo ist einzigartig – von den Talhängen fliesst ein sattgrüner Pinienwald hinunter zu einem grauschwarzen Kieselstrand, der – um die Dramatik noch zu steigern – von leuchtend roten oder rosafarbenen Porhpyrklippen und der steilen Felsabbrüchen des Monte Ferru eingerahmt wird. Marina di Gairo liegt südlich des Planargia-Strands bei Barisardo und ist über eine landschaftlich reizvolle Stichstrasse zu erreichen. Weiterlesen

Feuerwache auf dem Monte Ferru

Über dem südlichen Ende der fruchtbaren Ebene von Barisardo erhebt sich das freistehende Massiv des Monte Ferru. Der felsige Gipfel liegt auf 875 m Höhe über dem türkisfarbenen Meer und verspricht durch seine solitäre Lage einen weiten Blick über die gesamte Region Ogliastra an der Ostküste von Sardinien, vom langen Planargia-Strand über Arbatax und bis zur Hochebene Su Golgo bei Baunei, dem Supramonte-Gebirge und den Tafelbergen im Hinterland bei Ulássai. Die östliche Ausläufer reichen bis an die Küste und bilden eine dramatische Kulisse für den grau-schwarzen Kiesstrand bei Marina di Gairo. Von meinem Quartier bei Torre di Bari hatte ich gelegentlich einen Lichtreflex auf dem Gipfel beobachtet, der mich neugierig werden liess, daher lockte mich die Aussicht auf eine gute Aussicht und neue Entdeckungen. Weiterlesen

Die Punta Giradili (792 m) an der wilden Ostküste von Sardinien

Ein Kletterer an den Felsen bei Pedra Longa mit dem Ausblick auf die Steilküste mit den Felswänden der Punta Giradili über dem türkisfarbenen Mittelmeer an der Ostküste von Sardinien, Ogliastra, Italien

Im südlichen Abschnitt des Golf von Orosei markiert die weithin sichtbare Felsnadel Pedra Longa an einem kleinen Kap das Ende der von einem karstigen Gebirge überragten wilden Steilküste im Osten von Sardinien. Diese sehenswerte Landmarke ist über eine Strasse von Baunei erschlossen, jedoch zeigt sich ihre ganze Schönheit ob ihrer Größe am Besten aus einiger Entfernung, z.B. vom Schiff aus oder bei einer Wanderung antlang der Küste.  Denn während diese 80 m hohe Felsnadel nur den Kletterern überlassen bleibt, sind manche der spektakulären Klippen,  Traumbuchten und -strände auch auf einfacheren Wanderwegen zu erkunden. So lässt sich z.B. die Punta Girardili (792 m), die wegen der zum Meer mehrere hundert Meter senkrecht abfallenden Felswände alpin und nur klettertechnisch bezwingbar erscheint, auf einem Abschnitt des mehrtägigen Küstenweitwanderwegs ‚Sentiero Selvaggio Blue‚ über die moderat geneigten Hänge der Rückseite von der Hochebene von Golgo zu erwandern. Weiterlesen

Das Bergdorf Baunei über der Ebene von Tortoli

Von Dorgali führt eine der eindruckvollsten Bergstrassen Sardiniens, die ‚Orientale Sarda SS125‘, durch das fruchtbare Tal des Riu Flumineddu hinauf auf die kargen und karstigen Hochebenen des wilden Supramonte-Gebirges. Am südlichen Ende der eindrucksvollen Überquerung mit seinen felsigen Gipfeln und steinigen Hochebenen, sattgrünen Tälern und engen Schluchten führt die Straße schliesslich durch das Bergdorf Baunei, bevor sie sich hinunter nach Lotzorai und der fruchtbaren Talebene von Tortoli und die Bucht von Arbatax windet. Aus der Mitte der Ortschaft Baunei führt auch die zu Beginn steile und in vielen Serpentinen gewundene Stichstrasse auf die Hochebene Su Golgo, die sich auf zahlreichen Wanderung durch enge Schluchten und wilde Felsszenerien bis hinab zu kleinen Traumbuchten am Meer, z.B. das Cala Sisine oder der Cala Goloritzé, erkunden lässt. Weiterlesen

Cala Gonone im Golf von Orosei

Cala Gonone ist die einzige Siedlung entlang der wilden Steilküste im Golf von Orosei und liegt in einzigartiger Lage abgetrennt durch einen felsigen Riegel des Supramonte-Gebirges zwischen einem tiefblauen Meer und hoch aufragenden Berggipfeln. Die Dramatik lässt sich vergleichen mit anderen bekannten Küsten Italiens, z.B. der Amalfiküste, den Cinque Terre oder der Cilentanischen Riviera. Weiterlesen

Morgendämmerung über dem Karwendel

Noch überstrahlen die letzten Sterne den sich langsam erhellenden Morgenhimmel über dem Karwendel, mit der Rotation der Erde hin zur Sonne durchläuft der Himmel das gesamte Farbspektrum, bis die ersten direkten Sonnenstrahlen eine wohltuende Wärme an diesem frostigen Novembermorgen verbreiten. Das immer wieder beeindruckende Erlebnis eines stillen und friedlichen Sonnenaufgangs geniesse ich diesmal auf dem Gipfel des Roßstein (1.697 m) in den bayrischen Alpen. Weiterlesen

Panorama vom Roßstein (1.697m)

Der Gipfel des Roßstein (1.697 m) im Isarwinkel ist ein kraftvoller Ort mit einem Rundum-Panorama und der Option auf grandiose Sonnauf- und Sonnenuntergängen. Roßstein und der geringfügig höhere Buchstein (1.702 m) bilden dabei eine Doppelspitze, zwischen denen die Tegernseer Hütte im Sattel einen aussichtsreichen und geschützten Platz, gerne verglichen mit einem Adlerhorst, gefunden hat. Weiterlesen