Wintertraum im Pulverschnee am Breitenstein

Skitourengeher rasten an der Hubertushütte unterhalb des Gipfel des Breitensteins, Bayern

Kurz vor dem Jahreswechsel lockte ein sonniger, wolkenloser Morgen nach einer Nacht mit Neuschnee in die Berge – und ich wurde mit einem Winterwunderland belohnt. Zum Sonnenaufgang verweilte ich noch zum Fotografieren an der barocken Wallfahrtskirche von Wilparting am Irschenberg. Dort bot sich bereits ein herrlicher Ausblick auf das heutige Tourenziel – den Breitenstein (1.622 m) in der Wendelsteingruppe. Am Breitenstein treffen sich im Winter Skitourengeher, Skischuhgeher und Winterwanderer, denn je nach Schneelage und Wettersituation ist auch noch ein Aufstieg ohne Ski/Schneeschuhe möglich.

Die barocke Wallfahrtskirche Wilparting im ersten Sonnenlicht bei Sonnenaufgang an einem verschneiten Wintermorgen, Bayern, DeutschlandMein heutiger Ausgangspunkt der Wanderung war der Ortsteil Birkenstein (Fischbachau) mit seiner bekannten Rokoko-Wallfahrtskapelle. Vom großen Parkplatz führte ein Waldweg durch den frisch verschneiten Winterwald hinauf zur Kesselalm. Bis dahin war es durch die geringere (Neu-)Schneehöhe von wenigen Zentimetern unter den Bäumen noch einfach zu gehen, ab der Kesselalm musste dann jedoch kraftvoll gespurt werden. Verblasene oder verharschte Abschnitte gingen noch einfacher zu gehen, wechselten sich aber bald häufiger mit Passagen von knietiefem Schnee ab. Durch lichten Bergwald spurten wir, dem Wanderweg folgend, durch noch unberührten, lockeren Pulverschnee steiler hinauf zur Hubertushütte und den letzten Aufschwung hinauf zum Gipfel des Breitenstein (1.622 m), der eine weite Fernsicht bot.

Am Rückweg kamen wir erneut an der Hütte der Kesselalm, die auch im Winter bewirtschaftet wird, vorbei. Die Sonnenterasse war nun zahlreich von Familien und jungen Pärchen frequentiert, da der Weg von Birkenstein auch als Rodelstrecke ausgewiesen ist. Dementsprechend ist auf dem weiteren Abstieg ein häufiger Blickzurück empfohlen.

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