Schlagwortarchiv für: Kunst

Banff Mountain Film Festival

Das Banff Mountain Film Festival ist das renommierteste Mountain Film Festival der Welt und findet jedes Jahr in den kanadischen Rocky Mountains statt.  Es begann 1976 als Ein-Tages-Event und dauert inzwischen eine ganze Woche und hat ein umfangreiches Programm von Vorführungen, Workshops oder Wettbewerbe für Filme, Bücher oder Fotografie unter dem Begriff ‚Mountain Culture‘ initiiert. Wer nicht nach Kanada kann oder will, für den bietet sich die Gelegenheit, eine Auswahl der Filme auf der Banff Mountain Film Festival World Tour auch in Deutschland und der Schweiz zu sehen, bei der auch viele Termine in Duetschland stattfinden. Als Spin-off hat sich daraus auch die Radical Reels Tour entwickelt – “ Felsen und First Ascents, halsbrecherische Downhill-Trails und Sprünge ins kalte Wasser – die actiongeladene Filmauswahl des  Festivals“,  so präsentiert der Veranstalter das Angebot.

Das Po Lin Kloster auf Lantau Island

Po Lin Kloster und sitzender Buddha, Lantau Island, Hongkong, China

Lantau Island vermittelt den Eindruck, man befände sich in einer anderen Welt und nicht in Hongkong, denn diese Insel bietet einige wunderschöne Sehenswürdigkeiten und Landschaften  –  Wanderungen über die Gipfel mit Panoramaaussichten, sehenswerte Ortschaften und beeindruckende Tempel wie das Po Lin Kloster im Zentrum der Insel. Seit dem Bau des neuen Flughafens Chek Lap Kok und anliegender Trabantenstädte ändert sich die entspannte Atmosphäre der Insel.  Auf dem zetralen Plateau unterhalb des Lantau Peak liegt das Kloster Po Lin – gegründet 1928. Es ist eines der zehn wichtigsten Klöster des Buddhismus und beheimatet die grösste sitzende, bronzene  Buddhastatue der Welt  – Betonung auf ’sitzend‘ und ‚bronzen‘, denn in anderen Posen (stehend etc.) anderm Material oder in Gebäuden gibt es woanders durchaus grössere Statuen.

Ramsestempel in Abu Simbel

Ramsestempel von Abu Simbel am Nasser-Stausee, Nubien, ÄgyptenNach einer mehrstündigen Fahrt durch die Wüste im Süden von Ägypten in den Sonnenaufgang hinein erreichte ich die Tempel von Abu Simbel, die Ramses II für die Götterdreiheit Amun-Re, Re- Harachte und Ptah im 13. vorchristlichen Jahrhundert in der Einsamkeit Nubiens errichten ließ. Hier erfasste mich große Bewunderung für die steinernen Kolossalstatuen, die ehrwürdig auf ihr altes Zuhause schauen, welches inzwischen wenige hundert Meter entfernt im Nasser-Stausee verschwunden ist. Nicht nur das jahrtausende alte Bauwerk mit seiner kunstvollen Architektur und Malerei versetzt den Betrachter in Staunen. Ein Blick „hinter die Kulissen“ zeigt den Berg als Kuppelkonstruktion aus Beton, welche den Bogen von der Baukunst der alten Ägypter zu unserem technologischen Zeitalter spannt und beides miteinander verbindet. .

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Das Ramesseum in Theben West

Ramesseum, Ramses Tempel, Theben West, Niltal, Ägypten

Mit dem Kopf im Sand liegt eine Kolossalstatue inmitten der Überreste einer gewaltigen Tempelanlage und macht dabei einen sehr hilflosen Eindruck, so dass man sie gerne wieder aufrichten würde. Die Reste dieses Totentempels, als Kultstätte für Ramses 11 und die Götter Amun, Mut und Chons in Theben-West bei Luxor, am Mittellauf des Nil in Ägypten,  erbaut, sowie die vielen anderen imposanten Bauwerke sind Zeugnisse einer Hochkultur, die eine weit entwickelte Staatsform, technische Erfindungen und große Künstler hervorgebracht hat. Mauern und Säulen sind fast vollständig mit Reliefs und Malereien überzogen und geben einen Eindruck von dem Leben der alten Ägypter zu früheren Zeiten sowie ihre Vorstellungen der Welt vor und nach dem Tod, der eine wichtige Rolle in ihrer Religion darstellte, wieder. So entstanden viele Grabstätten in der Sorge um das Wohlergeben des Verstorbenen im Reich der Toten. Für einen Pharao galt dies umso mehr; um den Fortbestand des eigenen Reiches zu sichern erbaute man Grabstätten und gab ihm Reichtümer und Alltagsdinge mit auf die Überfahrt ins Totenreich.

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Surfer in Kaikoura

Surfer am Strand von KaikouraIch habe Andy „Blue Duck“ während einer Übernachtung in der Hütte am Mt. Fyffe kennengelernt. Am nächsten Tag sind wir von den Kaikoura Ranges zu einem der einladende Surfstränden an der Ostküste bei Kaikoura gefahren – ein Katzensprung, denn hier reichen die Berge bis hinunter an die Küste. Andy ist auch ein (Lebens-)Künstler, baute sein Haus gerade selbst und ist der Urheber des „Riesenthrons“ im Stadtzentrum von Kaikoura.

Maori-Kultur: das Marae Versammlungshaus

Versammlungshaus Nga Hau e Wha National Marae

Das Versammlungshaus, hier im Nga Hau e Wha National Marae in Christchurch, ist das spirituelle Zentrum der Gemeinde. Seine Gestalt und Struktur präsentierne einen lebendigen Körper mit dem Dachfirst als Rückgrat, die Dachsparren als Rippen, die Frontfenster als Auge usw. , was uns unser Guide anschaulich erklärt. müssen alle Besucher auch die Regeln für das Betreten des Hauses beachten.

Traditionelle Maori Schnitzkunst

Maori SchnitzereiBis zur Ankunft der Europäer überlieferten die Maoris ihre Legenden und Geschichten mit geschnitzten Holztafeln in ihren Versammlungshäusern. Daher sind diese mehr als Zierde und besitzen zudem spirituelle Kräfte. Überall im Land findet man unterschiedliche Stilrichtungen. Heute lehrt eine Schule in Roturua den jungen Generationen die traditionellen Techniken dieser Kunst, die sich durchaus moderner Techniken und Farben annimmt.