Sonnenaufgang in den Stubaier Alpen

Wolken ziehen über den Übeltalferner bei Mondlicht, Becherhaus, Stubaier Alpen, Südtirol, Italien

Nach einer sternenübersäten und daher kurzen Nacht warte ich in der frostigen Morgendämmerung auf dem Becherhaus auf den Sonnenaufgang. Über den kalten Gletscherflächen des Übeltalferners bildete sich ein dynamisches Spiel der Wolken, die vom Wind als Nebelfetzen die Berghänge hinaufgetragen wurden, wo sie sich in der wärmeren Luftschicht wieder auflösten. Während im Westen das zarte Licht der Dämmerung den nächtlichen Sternenhimmel ablöste, stand der Mond noch hell leuchtend im Osten über der stillen Hochgebirgswelt der Stubaier Alpen.

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Sternenhimmel über dem Becherhaus

Nach dem schon beeindruckenden Weg beim Aufstieg zum Becherhaus erholten sich alle auf der Sonnenterasse der Hütte und genossen den weiten Blick über Gletscher und Gipfel der nahegelegenen Stubaier Alpen. Die Fernsicht war leider etwas von Wolken getrübt, doch Texelgruppe und die Dolomiten waren noch auszumachen. Weiterlesen

Aufstieg auf das Becherhaus (3.195 m)

Das Becherhaus in den Stubaier Alpen ist auf 3.195 m die höchstgelegene Schutzhütte Südtirols.

Neben Berggipfeln, Tälern oder Bergseen gibt es in den Alpen auch zahlreiche Berghütten, die für sich allein schon als Ziel einer Wanderung oder Bergtour lohnenswert sind. Das Becherhaus in den Stubaier Alpen, die höchstgelegene Schutzhütte Südtirols, gehört mit seiner exponierten Lage auf dem Bechergipfel und dem damit verbundenen 360-Grad Rundblick sicher dazu. Weiterlesen

Aufziehendes Gewitter auf der Monte Isola

Frau sitzt im Badeanzug am Ufer der Monte Isola im Iseosee in den letzten Sonnenstrahlen vor einem heraufziehenden Gewitter und liest

Während eines Ausflugs auf die Monte Isola auf dem Iseosee floss die feuchtheiße Schwüle an diesem Juni-Nachmittag zäh dem Abend entgegen. Von Westen schoben sich bereits dunklere Wolken über die Sonne und verhießen einerseits drohende Gefahr durch Gewitter, andererseits aber auch Erfrischung durch den aufbrausenden Wind und hoffentlich ein paar kühlende Regentropfen. Weiterlesen

Wanderung auf die Corna Trentapassi am Iseosee

Die steilen, felsdurchsetzen Flanken der Corna Trentapassi steigen über 1.000 m steil aus dem Ostufer des Iseosees zwischen Marone und Pisogne auf. Der Berg bildet eine massive Barriere zum nördlichen Ende des Sees hin und formt die zugleich die engste Stelle. Daher wirkt die Corna Trentapassi von Riva di Solto am gegenüberliegenden Ufer auch stets zum Greifen nah. Der Gipfel liegt auf 1.248 m und bietet ein hervorragendes Panorama rundum über den gesamten Lago d’Iseo, die Voralpen um Brescia und die Bergamasker Alpen. Von meiner Unterkunft in Marone ist das Gipfelkreuz zu sehen, daher konnte ich natürlich nicht widerstehen, eine Wanderung dort hinauf zu machen. Weiterlesen

Wanderung über die Punta Almana am Iseosee

Almwiesen unterhalb der Punta Almana am Iseosee, Lombardei, Italien

Für eine Wanderung ist die Gegend rund um den Iseosee reich an Touren, von anspuchsvollen Bergtouren bis zu einfachen Spaziergängen. Es gibt viele Aussichtsgipfel, die steil um den See aufragen, z.B. die Corna Trentapassi oder die Punta Almana. Die Punta Almana (1.390 m) bietet sogar eine einfache Überschreitung auf einem luftigen Grat an, je nach Können gibt es noch eine ausgesetzere Variante über Schrofen und felsige Stellen. Weiterlesen

Frühstück in Riva di Solto am Iseosee

Boot auf dem Iseosee vor Panorama mit Bergen und der Monte Isola im Morgendunst

Die Sonne kommt gerade hinter den Bergmassiven hervor und scheint milchig durch den Dunstschleier auf den Iseosee. Der Morgen an der Uferpromenade im kleinen Ort Riva di Solto ist windstill und noch ruhig, aber schon sehr warm – es zeichnet sich ein schwülheißer Sommertag ab. Daher wähle ich für das Frühstück einen schattigen Platz unter einem Sonnenschirm an einem der Tische des Caffé del Porto. Weiterlesen