Schlagwortarchiv für: Landschaftsfotografie

Cinque Terre in Ligurien

Volastra, Cinque Terre, Ligurien, Italien

Die klimabegünstigte Küste Liguriens im Westen von Italien nahe der Grenze zu Frankreich steigt steil aus den blauen Wellen des Mittelmeers empor. In einigen geschützten Buchten haben sich Fischerdörfer zwischen die engen Talwände eingenistet, weiter landeinwärts thronen weitere Dörfer auf den Bergrücken. Der 12 km lange Küstenabschnitt mit den fünf Dörfern Monterosso al Mare, Vernazza, Corniglia, Manarola und Riomaggiore wird dabei als Cinque Terre bezeichnet. Die Hänge sind überzogen mit Olivenhainen, Weinreben und Kleingärten, die neben dem Fischfang den Lebensunterhalt in früherer Zeit sicherten. Ligurien ist wie das restliche Italien uralte Kulturlandschaft, in langer Tradition von den Menschen bewirtschaftet. Aus dieser Tradition heraus konnte sich die vielgerühmte italienische Küche entwickeln, die mit sinnlichen Gerüchen, welche das Land erfüllen, den Reisenden zu Tische lockt.

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Fjell und Fjorde auf den Lofoten

See bei A auf den Lofoten, Norwegen

Am Ende der letzten Eiszeit, welche die Landschaft Norwegens so eigentümlich geformt hat, begann vor 10.000 Jahren die Besiedelung des Landes. Vom Süden her drangen bald die ersten Menschen nach Norden und ins Landesinnere vor, stets den weichenden Gletschern nach. In den klimatisch günstigeren Fjordtälern entwickelten sich bald größere Volksstämme, die durch die enge Beziehung zum Meer eine Schiffsbaukunst ausbildeten, auf die sich der Ruf der Wikinger als erfolgreiche Seefahrer und wilde Eroberer begründete. Mit ihren hochseetauglichen Langschiffen versuchten sich die Nordmänner zwar erfolglos an der Eroberung Englands, fuhren während ihrer Raubzüge aber die mitteleuropäischen Flüsse bis weit in den Kontinent hinauf und segelten sogar mehrfach nach Nordamerika und waren somit Jahrhunderte vor der offiziellen Entdeckung durch Kolumbus in der „Neuen Welt“.

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Reine auf den Lofoten

Reine und Hamnoya auf den Lofoten, Norwegen

Nördlich des Polarkreises erheben sich in Norwegen spitze Gipfel und Felsen Zähnen gleich aus dem Meer und formen die phantastische Inselkette der Lofoten. Neben dieser dramatischen Landschaft mit den schroffen Felswänden und gewaltigen Gezeitenstömen des Nordmeeres sind die bunten Fischerhütten, „rorbuer“, und die dachförmigen Trockengestelle weitere Wahrzeichen dieser einzigartigen Inseln vor der norwegischen Küste. Von hier kommt auch eine kulinarische Spezialität, der Trockenfisch, der schon früh wegen seines Proteinreichtums in Südeuropa beliebt war. Jedes Frühjahr füllen sich die Siedlungen mit Tausenden von Fischern, die den Zug des Polardorsches erwarten. Nach dem Fang werden die Fische an der trockenen Winterkälte konserviert. Zusammen mit gebündelten Fischköpfen an den Gestellen aufgehängt, geben sie bis in den Sommer hinein ein bizarres Bild ab.

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Langevatn See nahe des Geirangerfjord

Langevatn See, Geiranger, Norwegen

Das Geschlecht der Riesen, so erzählen die Ursprungssagen der Edda, ist älter als das Göttergeschlecht der Asen. Zwei gewaltige Stämme gibt es unter den Riesen: die Thursen, das heißt die Trockenen, und die ]ötunen, die Verschlinger. Letztere hausen in ]ötunheimen, auch Utgard genannt, aber auch in Wolken und Wassern, Felsen und Bergen, in Eis und Schnee. Sturm und Gewitteriesen sind Thiassi und Thym, ein Waldriese war Witolf. Der Herr der Meere ist Ägir, der Grauenhafte; er trägt den Ägirshelm, den kein Mensch schauen kann, ohne vor Schrecken zu versteinern. Der König der Riesen ist Sutur mit dem flammenden Schwert. Der gewaltigste unter ihnen heißt Utgardloki, ihn konnte nicht einmal der Donnergott Überwinden. Da sie uralter Abkunft sind, besitzen viele von ihnen jene Urzeitweisheit, die Odin immerdar sucht. Aber die Riesen sind Todfeinde der Asen. Großartige Sagen erzählen von den Kämpfen zwischen ihnen und den Göttern, unter denen vor allem Thor ein erbitterter Gegner war. Am Tage der Götterdämmerung wird dieses Urgeschlecht dann mit den Asen den Endkampf austragen.

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Makarora am Mt. Aspiring Nationalpark

Makaroro am Mt. Aspiring Nationalpark, Alpen, Haast Pass, Südinsel Neuseeland

Große Gebiete Neuseelands sind als Nationalparks ausgewiesen, um die einzigartige Tier- und  Pflanzenwelt vor der Zerstörung durch den Menschen zu bewahren. Der Mount Aspiring Nationalpark im Westen der Südinsel von Neuseeland liegt in der Verlängerung der neuseeländischen Alpen und grenzt im  Süden an das Fjordland. Seine Reize bestehen in der alpinen Vegetation und dem Übergang von der regenreichen Westküste zum trockenen Landesinnern jenseits des Alpenhauptkammes. Das satte Grün der Wälder wird nach und nach von den braungelben Farbtönen des Tussockgrases abgelöst. Diese Aufnahme entstand bei Makarora, einem netten Rastplatz zwischen dem Haast Pass und dem Lake Wanaka. Wie in sämtlichen Nationalparks finden sich auch hier ausgezeichnete Wanderwege, die ein intensives Erleben der Natur ermöglichen und die Schönheit und Ausdruckskraft der Landschaft schrittweise offenbaren.

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Vollmond über Lake Wakatipu und den Remarkables

Die Remarkables Bergkette und der Lake Wakatipu bei Queenstown, Otago, Südinsel Neuseeland

Inmitten einer grandiosen Bergwelt der Alpen der Südinsel von Neuseeland liegt der Ort Queenstown am Ufer des Lake Wakatipu und bildet als beliebter Ferienort den Ausgangspunkt für verschieden touristische Aktivitäten: Im Sommer Wassersport, Skilauf im Winter sowie spektakuläre Attraktionen der modernen Freizeitindustrie. Allein der Lake Wakatipu, der drittgrösste See von Neuseeland, ist eine Attraktion für sich. Während einer Fahrt mit dem Dampfschiff „Earnslaw“, das seit 1912 auf dem Seeverkehrt, kann man einige Schaffarmen besuchen und hat genug Zeit, die mystische Landschaft auf sich einwirken zu lassen. Eine Besonderheit des Sees ist sein Wasserpegel, der sich in regelmässigen Abständen um einige Zentimeter hebt und senkt. Eine genaue Erklärung dieses Phänomens konnte die Wissenschaft noch nicht geben, doch haben die Maori ihre eigenen Vorstellung: Das Herz des Riesen Tipua, der für den Raub einer wunderschönen Frau von deren geliebten getötet wurde, ist bis heute tätig und verursacht den Pulsschlag des Wakatipusees.

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Lake Mangamahoe und Taranaki (Mt. Egmont)

 

Heiliger Bezirk der Maoris - der Vulkan Taranaki an der Westküste der Nordinsel Neuseelands

Ebenso wie der Gipfel im Tongariro Nationalpark ist der Vulkan Taranaki ein heiliger Bezirk der Maoris, in dem sie ihre verstorbenen Häuptlinge bestatten und die Seelen der Toten anbeten. In ihrer Mythologie der Maoris hat der Taranaki, auch Mt. Egmont genannt, nicht immer an seinem heutigen Ort an der Westküste Neuseelands gestanden, sondern mit den anderen Vulkanen im Zentrum der Nordinsel in Eintracht zusammengelebt. Eines Tages ging der Vulkan Tongariro auf Wanderschaft und liess seine Frau Pihangi zurück. Taranaki und sie verliebten sich heftig ineinander, und als Tongariro bei seiner Rückkehr von diesem Verhältnis erfuhr, begann ein fürchterlicher Kampf, in dessen Verlauf Taranaki unterlag und im Westen Zuflucht suchte. Auch heute schaut er noch traurig zu seiner ihn verehrenden Geliebten. Ist sein Gipfel mit Wolken eingedeckt und fallen Regentropfen, dann weint er vor Sehnsucht.

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