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Rustikale Berghütte auf der Alpe Sambuco, Tessin

Abendessen im Rifugio Alpe Sambuco, Val Verzasca, Tessin, Schweiz

Nach dem Start zu unserer Tour auf den Mt. Zucchero in Brione, Val Verzasca,  folgten wir dem Osura-Seitental, passierten die Osura-Hütte und stiessen am Talschluss auf den steilen Aufstieg zur Alpe Sambuco, unserem Tagesziel. In der einfachen Hütte im Tessiner Stil machten wir es uns rasch gemütlich. Durch die Mauern aus geschichtetem Felsbrocken, in denen wir nachts die Mäuse scharren hörten, wird leider wenig Wärme isoliert, weshalb es in der sternenklaren Herbstnacht dann doch recht frostig wurde. Infos zu vielen Hütten im Tessin finden Sie auch unter Capanneti.ch.

Red Crater und Ngauruhoe, Tongariro Nationalpark

Red Crater, Ngauruhoe und Ruapehu, Tongariro Nationalpark, Neuseeland

Der Red Crater ist der Höhepunkt des Tongariro Crossing, der Wanderung durch das Vulkanmassiv des Tongariro Nationalparks, die auch in den Northern Circuit verlängert werden kann. An dieser Stelle treffen die Wege von der Oturere, Ketetahi und Mangatepop Hut zusammen. Die giftgrünen Emerald Lakes bilden den Kontrast zum schwefeligen Gelb, dem Rot und Schwarz der Aschen der Vulkane Tongariro Red Crater, des Ngauruhoe und Ruapehu im Hintergrund.

Vollmond über der Kaikoura Peninsula

Vollmond über der Kaikoura Peninsula

Kaikoura ist bekannt als Ort für Whale Watching oder Schwimmen mit Delphinen, da hier eine kalte Strömung vom Süden sich mit dem wärmeren Wasser des Pazifiks vermischt und so eine hervorragende Nahrungsgrundlage für diese Säugetiere schafft. Die Spitze der Kaikoura Peninsula beherbergt eine Seehundkolonie und viele Vögel. Direkt hinter der Küste ragt die seeseitige Kaikoura-Bergkette mit Gipfeln bis zu 2600m auf. Sir Edmund Hillary hat sich einst hier auf seinen Aufstieg auf den Everest vorbereitet. Einfacher hingegen ist die Wanderung zur gemütlichen Mt.Fyffe-Hütte, wo ich diese tolle Aussicht, einen heissen Tee am Holzofen sowie eine gute Gesellschaft und Unterhaltung bis spät in die Nacht genoss.

Mt. Angelus, Angelus Hut und Robert’s Ridge

Der frühe Aufbruch von der Hütte im Dunkeln, die eisige Luft, das Knirschen des gefrorenen Schnees unter den Steigeisen und das mystische Zwielicht machen den Gipfelanstieg vor Sonnenaufgang auf den Mt. Angelus im Nelson Lakes Nationalpark zu einem aufregenden Erlebnis. Zudem wurde ich mit einem Panoramablick über die Angelus Hütte und Seen,  dem Kahurangi Nationalpark und die Bucht von Nelson am Horizont belohnt. Sofern es das Wetter zulässt, sollten Sie auf keinen Fall auf dem Rückweg zum Rotaira-See und St.Arnaud den aussichtsreichen Weg über Robert´s Ridge verpassen – ein absolutes Highlight.

Taranaki grüsst Tongariro

Mt. Taranaki, gesehen vom Tongariro Nationalpark

Nach einem regnerischen Tag im Tongariro Nationalpark riss kurz vor Sonnenuntergang noch die Wolkendecke auf. und bot diesen Durchblick von der Mangatepopo-Berghütte auf den Brudervulkan Taranaki im Westen der Nordinsel. Da wir uns auf einem dem hohen Plateau im Zentrum der Nordinsel befinden, reicht der Blick auf den 100 Km entfernten Brudervilkan von Ruapehu, Ngauruhoe und Tongariro. Diesen grandiosen Gruss liess sich natürlich keiner der über 50 Wanderer entgehen, die an diesem Osterwochenende zahlreich die Mangatepopo-Hütte und die Zeltplätze belegten. Die Hüte befindet sich am Anfang des Tongariro Crossing, der spektakulären Wanderung durch die Vulkanlandschaft des Tongariro Nationalpark und ist auch der beste Ausgangspunkt für den Aufstieg auf den Gipfel des Ngauruhoe.

Lake Te Anau vom Mt. Luxmore

Lake Te Anau von der Luxmore Hut, Kepler Track

Obwohl eine sehr feuchte Gegend mit vielen Regentagen zeigt sich dennoch oft genug die Sonne und auch wegen dieser Gegensätze  ist das Fjordland eine Paradies zum Wandern. Routeburn, Hollyford, Dusky Sound, der weltberühmte Milford oder der Kepler Track sind nur eine Auswahl der besser bekannten Mehrtageswanderungen, z.T. als Great Walks klassifiziert. Das obige Bild entstand unterhalb der Luxmore Hut nach der ersten Tagesetappe des Kepler Track. Das wilde Fjordland ist ein extremes Gebiet, steile und unzugängliche Bergregionen, Trogtäler, alles überwuchert mit den feuchten Regenwäldern, in denen man wohlvorbereitet auf Touren in den Busch gehen sollte. Hier gibt es auch einige Gebiete, in denen der Zutritt verboten ist und die Naturschutzbehörde Department of Conservation versucht, seltenen Vögel wie dem Kakapo oder Tekapo die Brut zu ermöglichen und sie vor dem Aussterben zu bewahren.

Sonnenuntergang an der Ketetahi Hut

Aussicht von der Ketetahi Hut, Tongariro Nationalpark, Nordinsel Neuseland

Nach der Überquerung der wilden Vulkanlandschaft des Tongariro Nationalpark, dem sogenannten Tongariro Crossing, ist die Hütte bei den Ketetahi-Quellen ein beliebter Rastplatz. Dieser Ort, auf einer sonnigen Terasse an den Hängen des Nordkraters gelegen, begeistert mit einer fantastischen Aussicht über den Rotaira-See bis nach Taupo und gehört zu meinen absoluten Lieblingsplätzen in Neuseeland und des Nationalparks. Ich werde nie die Sonnenuntergänge oder jene Nächte vergessen, an denen die Lichter von Taupo mit den funkelnden Sternen zu einem magischen Universum verschmolzen.