Schlagwortarchiv für: Geschichte

Baden-Badener Rebland von der Yburg

Rebland von Baden-Baden mit >Neuweier von der Yburg, Baden-Württemberg, Deutschland

Die Rheinebene bei Baden-Baden ist ein fruchtbares Stück Erde, die Region um Rastatt und Bühl ist u.a. bekannt für den Obstanbau – Äpfel, Birnen, Kirschen, Zwetschgen, Quitten usw., die daraus gewonnen Schnäpse – Obstler und Kirschwasser –  aber auch für die guten Weine. Gastronomisch in jedem Fall eine Reise wert und dem Elsass, Kaiserstuhl oder der Ortenau in nichts nachstehend. Die Weinanbaugebiete ziehen sich die Hänge der Vorbergzone, wo die Berge des Nordscharzwald über 800 Höhenmeter aus der Rheinebene aufsteigen, hinauf.  Südlich von Baden-Baden beginnt das sogenannte Rebland, das viele Weinorte umfasst – Neuweier, Bühlertal, Sasbach usw. Weiterlesen

Zwei ‚Lampenputzer‘ in Prag

Arbeiter beim Reparieren der Strassenlaternen in Prag, Tschechien

Auf meiner Städtereise nach Prag begegnete ich auch diesen beiden Arbeitern, wobei mir das Gedicht ‚Der Revoluzzer‘ von Erich Mühsam dazu einfiel  (u.a gewidmet der deutschen Sozialdemokratie): „War einmal ein Revoluzzer, Im Zivilstand Lampenputzer (…)“ Passt auch irgendwie zu Prag, das in seiner langen Geschichte Schauplatz vieler Revolutionen und politischer Umwälzungen war.

Reise zur Wieskirche im Pfaffenwinkel

Die Wieskirche zu Steingaden, Wallfahrtsort und berühmter Rokokobau, Bayern, Deutschland

Nicht weit entfernt von den weltbekannten Königsschlössern Ludwigs II  – Neuschwanstein und Hohenschwangau -befindet sich die Wieskirche, eine ebenso viel besuchte Wallfahrtskirche. Die Anfahrt durch das sehr ländliche bayrische Voralpenland und seine Gemeinden lässt kaum vermuten, dass hier solch ein herrlicher Rokokobau aus der Mitte des 18. Jahrhunderts zu finden ist. Nach den heftigen Schneeschauern des Vormittags sind nur wenige Besucher auf den verschneiten Strassen unterwegs, so dass wir fast alleine die Ruhe und Faszination des Ortes auf uns wirken lassen können. Die tiefstehenden Sonne, der blaue Himmel und die Wolkenfetzen schaffen zusätzlich eine dramatische Stimmung.

Weitsicht-Festival in Frankfurt

Logo Weitsicht-Festival

Das Weitsicht-Festival in Frankfurt hat schon eine lange Tradition, es wird seit 1993  vom renommierten Mulitivisions-Referenten Dieter Glogowski ausgerichtet. Er präsentiert ein Programm mit Spitzenvorträgen von bekannten Fotografen wie Michael Martin oder Bruno Baumann und vergibt einen mit bis zu 10.000,- € dotierten Preis an sozial engagierte Fotografen und Journalisten.

El Mundo Festival in Judenburg

Logo El-Mundo-Festival

Seit 1999 lockt das El Mundo Festival im österreichischen Judenburg mit einem hochkarätigem Programm an Reisevorträgen, für das sich jeder Fotograf bewerben kann und deren Beiträge die vor einer internationalen Jury bewertet und prämiert werden.

Man Mo Tempel, Hongkong

Im Man Mo Tempel, Sheung Wan, HIngkong, ChinaDer taoistische Man Mo Tempel im Stadteil Sheung Wan ist einer der ältesten und berühmtesten in ganz Hongkong und  ist dem Gott der Literatur, Man, und dem Gott des Krieges, Mo, gewidmet. Der Ursprung geht auf das 3. Jahrhundert vor Christus zurück. Beeindruckend sind die vielen konisch geformten Räucherstäbchen, die von Gläubigen unter die Decke gehängt werden und für ‚dicke‘ Luft sorgen.

Strassenszene in Kairo

Strassenszene in Kairo, ÄgyptenAuf über 15 Millionen Einwohner wird Kairo, die Hauptstadt von Ägypten, geschätzt, und ständig strömen mehr Menschen vom Land in die Stadt, die sich wie ein Tumor weiter in die Wüste ausdehnt. Während auf der einen Seite das Mokkatamgebirge eine Grenze setzt, sind die Pyramiden von Gizeh längst von den Vororten erreicht. In Kairo vereinigen sich auch viertausend Jahre Geschichte in den unterschiedlichsten Baustilen zu einem bunten Durcheinander. Nicht weit von modernen Hotels und überlasteten Hauptstraßen finden sich noch Stadtteile, die einen ursprünglichen, arabischen Charme verbreiten. Auf der lehmigen Straße herrscht lebheftes Treiben; Kinder spielen, geschäftige Handwerker arbeiten in ihren kleinen Läden, und in den Teehäusern sitzen Männer bei süßem Pfefferminztee und der obligatorischen Wasserpfeife. Über die gesamte Stadt legt die Wüste eine staubige Dunst- und Schmutzschicht, als markiere sie ihren Anspruch auf das Land. Die Silhouette wird von den Minaretten der unzähligen Moscheen bestimmt, von denen fünfmal am Tag die Gesänge der Muezzin zu einem vielstimmigen Kanon anschwellen.

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