Zur Korbinianbrücke in Freising und zurück
Auf den Wegen entlang der Isar lassen sich schöne Radtouren – am Flussufer und durch die umliegenden Auenwälder – unternehmen. So fahre ich gerne auch eine kurze Tour von Zuhause in die Domstadt Freising. Auf der verkehrsberuhigten Korbinianbrücke lege ich dann gerne eine Rast ein, bevor ich die Isar überquere und auf der anderen Flusseite zurückkehre.
Namensgeber der Brücke ist der heilige Korbinian, der als erster Bischof von Freising gilt. In mehreren Ausbuchtungen des Gehwegs stehen Bronzestatuen. Auf der Im Krieg zerstörten und dacnh neu gebauten Brücke stand ursprünglich nur die Statue des Johannes Nepomuk, einem böhmischer Priester und Märtyrer. Ab den 1990-er Jahren wurden weitere Figuren hinzugefügt, zuletzt Ende Mai 2017 mit dem Bonifatius und der Patrona Bavariae. Gerade die neueren Figuren sind sehr moderne Interpretationen der dargestellten Personen und rufen stark gegensätzliche Meinungen hervor. Die Bavaria, der auch in München eine Statue errichtet wurde, hat hier eine sehr „knollige“ abstrakte Form und eine Oberfläche, deren Struktur stellenweise an verkohltes Holz erinnert. Der Bonifatius ist in polygonalen Oberflächenstruktur gehalten. Unumstritten ist jedoch, dass sie die künstlerische Stilvielfalt der bestehenden Statuen ergänzen und zusätzlich zur schönen Aussicht auf die Isar-Flusslandschaft zum Verweilen einladen.





Hinterlasse einen Kommentar
An der Diskussion beteiligen?Hinterlasse uns deinen Kommentar!