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Tour zum Mt.Zucchero im Verzasca-Tal

Brücke bei Lavertezzo im Verzasca Tal, TessinZu den Höhepunkten des Tessins gehört vor allem das wildromantische Verzascatal mit der berühmten Brücke von Lavertezzo, den rustikalen Häusern in Sonogno oder den vielen Wanderungen entlang des Flusses, auf Alpen oder steil hinauf auf einen der Aussichstgipfel. 

Auf  einer Wochenendtour von Brione durch das Osuro-Tal, einem Verzasa-Seitental, mit Übernachtung in der rustikalen Hütte Alpe Sambuco, einer Panoramaansicht der Schneeberge des Wallis vom Gipfel des Monte Zucchero und zurück über Sonogno erleben wir die wilde und abgelegene Seite der Tessins.

 

Kartenmaterial: Landeskarte der Schweiz, 1:25.000, Blatt 1292 Maggia, Bundesamt für Landestopographie.
Literatur: SAC Tourenführer Schweiz, Schweizer Alpen Club.

Die Felsen und Klöster von Meteora

Felsen und Klöster vom Meteora in Mittelgriechenland

Über den 1700 m hohen Kantara-Pass gelangte ich von Ionnina ostwärts in die fruchtbare Ebene von Trikala. Ich habe die Berge hinter mir gelassen, um einen der ungewöhnlichsten Orte Griechenlands zu bestaunen: die einzigartigen Felsen von Meteora mit ihren Klöstern zwischen Himmel und Erde, Massentourismus und Abgeschiedenheit, Geld und Gott. Als Ausgangspunkt für meine Erkundungstouren wählte ich Kalambaka. Die gewaltigen Kegel aus Sandsteinkonglomerat sind für Kletterer eine Herausforderung, ich fand meine Freude in einsamen  Wanderungen entlang alten Hirtenpfaden zwischen den Felsmassiven und durch blühende Täler, Das Frühjahr ein besonders Vergnügen, weil die Luft angefüllt ist mit dem süssen Duft der austreibenden Pflanzenwelt. Vorbei an Agias Trias, bekannt aus dem James Bond-Film ‚In tödlicher Mission‘ führt mich der Weg hinauf zu diesem Aussichtspunkt. Trias, bekannt aus dem James Bond-Film ‚In tödlicher Mission‘ führt mich der Weg hinauf zu diesem Aussichtspunkt.

Blick von Mistra auf die Ebene von Sparta

Blick von Mistras auf die Ebene von Sparta

Ich bin früh aufgestanden, um rechtzeitig zum Sonnenaufgang den steilen Anstieg auf den östlichen Ausläufern des Taygetos-Gebirges, dessen Gipfel bis über 2500 m ragen, zur ehemaligen byzantinische ‚Grossstadt‘ Mistra hinter mich zu bringen. Bald schon erleuchtet die Sonne mit ihren ersten Strahlen ein grandioses Szenario: die Ruinenstadt und die lakonische Ebene mit der bekannten Stadt Sparta auf der griechischen Halbinsel Peloponnes. Im Taygetos-Gebirge finden sich zahlreiche beeindruckende Wanderungen, die sich hier mit mittelalterlicher Geschichte und Kultur – es sind beeindruckende Fresken und Gebäude erhalten bzw. restauriert –  sowie dem Genuss der griechischen Gastfreundlichkeit, in der heutigen Zeit verbinden lassen.

Die Ruinenstadt Mistra, Peloponnes

Ruinenstadt Mistras, Peloponnes

An den letzten Ausläufern des Taygetos-Gebirges hin zur Ebene von Sparta im Süden der griechischen Halbinsel Peloponnes liegt Mistra, die ehemals byzantinische Festung. Im 14. und 15. Jahrhundert hatte die Stadt bis zu 40.000 Einwohner, heute leben im benachbarten Dorf deutlich weniger Menschen. Die Gebäude verteilen sich auf den gesamten Berghang bis hinauf zum Kastell. Aus der byzantinischen Periode sind noch viele restaurierte Fresken und Kirchen erhalten.

Cova Krater und das Tal von Paul

Blick vom Cova-Krater auf den Serpentinenweg hinunter ins fruchtbare und zerklüftete Gebirgstal von Paul, Santo Antao, Kapverden

Vom Vulkankrater Cova auf 1700 m über dem Meeresspiegel windet sich ein Pfad  hinunter zur Nordwestküste von Santo Antao durch eines der fruchtbarsten Täler der Kapverden. Durch das Tal fliesst ganzjährig Wasser, auch ausserhalb der Regenzeit, dementsprechend groß ist die Vielfalt der tropischen Pflanzenwelt. Mangos, Papayas, Bananen, Pampelmusen wachsen hier ebenso wie Zuckerrohr, Squash und Maniok. Herrliche Blüten bilden farbige Fontänen zwischen dem satten Grün.

Am Hafen von Ponta do Sol, Santo Antao

Bunte Holzboote im Hafen von Ponta do Sol vor der Felsküste von Santo Antao, Kapverden

Die steile Nordostküste von Santo Antao verzaubert ob ihrer rauhen Wildheit, doch bietet sie keine sicheren Häfen gegen Wind und Wellen, die hier vom offenen Atlantik der westlichsten Insel der Kapverden entgegenbranden. Daher müssen die Schiffe vor der Küste vor Anker gehen und die Fracht auf kleine Ruderboote umladen. Weiterlesen

Im Tal Ribeira Grande auf Santo Antao

Ein Schotterweg führt in das felsige, tropische Tal von Ribeira da Torre, Santo Antao, Kapverden

Die Talausgänge am Meer sind der Ausgangspunkt für einzigartige Bergpfade durch die wilde, zerklüftete Bergwelt von Santo Antao, der westlichsten Insel der Kapverden. Von Meereshöhe geht es dabei über 1000 Höhenmeter hinauf auf die Gipfel. Am Ort Ribeira Grande treffen das gleichnamige Tal sowie das Ribeira da Torre aufeinander.