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Vollmond über der Kaikoura Peninsula

Vollmond über der Kaikoura Peninsula

Kaikoura ist bekannt als Ort für Whale Watching oder Schwimmen mit Delphinen, da hier eine kalte Strömung vom Süden sich mit dem wärmeren Wasser des Pazifiks vermischt und so eine hervorragende Nahrungsgrundlage für diese Säugetiere schafft. Die Spitze der Kaikoura Peninsula beherbergt eine Seehundkolonie und viele Vögel. Direkt hinter der Küste ragt die seeseitige Kaikoura-Bergkette mit Gipfeln bis zu 2600m auf. Sir Edmund Hillary hat sich einst hier auf seinen Aufstieg auf den Everest vorbereitet. Einfacher hingegen ist die Wanderung zur gemütlichen Mt.Fyffe-Hütte, wo ich diese tolle Aussicht, einen heissen Tee am Holzofen sowie eine gute Gesellschaft und Unterhaltung bis spät in die Nacht genoss.

Die Remarkables Bergkette, Otago

Blick auf die Remarkables vom Coronet Peak, Südinsel Neuseeland

Von der Strasse zum Coronet Peak, der eines der bekannstesten Skigebiete Neuseelands beherbergt, öffnet sich der Blick hinüber zu den Remarkables, deren markante Silhouette sich jedem Besucher von Queenstown einprägt. Sie flankieren den tiefblauen Lake Wakatipu und werden im Norden von der herb-schöne Kawarau-Schlucht begrenzt. Diese Region ist in den letzten Jahren mehr und mehr durch die hervorragenden Erzeugnisse seiner Weingüter bekannt geworden.

Mt. Angelus, Angelus Hut und Robert’s Ridge

Der frühe Aufbruch von der Hütte im Dunkeln, die eisige Luft, das Knirschen des gefrorenen Schnees unter den Steigeisen und das mystische Zwielicht machen den Gipfelanstieg vor Sonnenaufgang auf den Mt. Angelus im Nelson Lakes Nationalpark zu einem aufregenden Erlebnis. Zudem wurde ich mit einem Panoramablick über die Angelus Hütte und Seen,  dem Kahurangi Nationalpark und die Bucht von Nelson am Horizont belohnt. Sofern es das Wetter zulässt, sollten Sie auf keinen Fall auf dem Rückweg zum Rotaira-See und St.Arnaud den aussichtsreichen Weg über Robert´s Ridge verpassen – ein absolutes Highlight.

Taranaki grüsst Tongariro

Mt. Taranaki, gesehen vom Tongariro Nationalpark

Nach einem regnerischen Tag im Tongariro Nationalpark riss kurz vor Sonnenuntergang noch die Wolkendecke auf. und bot diesen Durchblick von der Mangatepopo-Berghütte auf den Brudervulkan Taranaki im Westen der Nordinsel. Da wir uns auf einem dem hohen Plateau im Zentrum der Nordinsel befinden, reicht der Blick auf den 100 Km entfernten Brudervilkan von Ruapehu, Ngauruhoe und Tongariro. Diesen grandiosen Gruss liess sich natürlich keiner der über 50 Wanderer entgehen, die an diesem Osterwochenende zahlreich die Mangatepopo-Hütte und die Zeltplätze belegten. Die Hüte befindet sich am Anfang des Tongariro Crossing, der spektakulären Wanderung durch die Vulkanlandschaft des Tongariro Nationalpark und ist auch der beste Ausgangspunkt für den Aufstieg auf den Gipfel des Ngauruhoe.

Aoraki (Mt.Cook), Cook Range und Burnett Mountains

Aoraki (Mt. Cook), Südalpen Neuseeland

Von der Mueller-Hütte im Mt.Cook Nationalpark bietet sich diese Aussicht über die Bergketten, die den Tasman-Gletscher flankieren und von Aoraki (Mt. Cook), Neuseelands höchstem Berg (3751m), gekrönt werden. Da Westwinddrift trifft ungebremst mit Wolken und Niederschlag am Alpenhauptkamm der Südinsel Neuseelands auf, daher erlebt man hier in kurzer Zeit extreme Wetterwechsel.

Mt. Taranaki, Egmont Nationalpark

Taranaki, Egmont Nationalpark, Nordinsel Neuseeland

Der Taranaki ist ein heiliger Ort der Maoris, die dort früher ihre Häuptlinge begruben und zu den Seelen ihrer Verstorbenen beteten. In ihrer Mythologie hat Taranaki, der ebenso Mt. Egmont genannt wird, einst friedlich mit den anderen Vulkanen im Zentrum der Insel gelebt. Sie waren alle Männer, mit Ausnahme von Pihanga, einem in grüne Wälder gekleideten Berg. Alle waren begehrten sie zur Frau. Folglich entbrannte ein heftiger Kampf um ihre Gunst. Letztlich besiegte Tongariro seine Rivalen und drängte sie zum Verlassen des Ortes. Taranaki wanderte nach Westen zur See. In einer magischen Reise bei Nacht schürfte er den Fluss Whanganui. Wenn sein Gipfel in Wolken gehüllt ist, so weine er, sagen die Legenden. Vom nagehegelegenen Lake Mangamahou mit seiner subtropischen Vegetation bietet sich einer der besten Panoramen.

Auf dem Gipfel des Ruapehu

Mt. Ruapehu Krater, Tongariro Nationalpark Neuseeland

Mit der Höhe von 2797 m ist der aktive Vulkan Ruapehu der höchste Berg der neuseelandischen Nordinsel und weithin sichtbarer Höhepunkt des Tongariro Nationalparks. Auf den Gipfel ist es eine anspruchsvolle Tour vom Turoa Skigebiet über Geröll, Eis und loses Felsgestein, die zu einer beeindruckenden Aussicht über die gesamte Nordinsel und dem apokalyptischen Krater führt. Vor den Ausbrüchen von 1995/96 war der Krater mit einem türkisfarbenen See gefüllt, nach dem Ausbruch ein dampfendens Schlammloch. Es empfiehlt sich, einen Führer zu buchen, da jedes Jahr einige Bergsteiger in Lawinen umkommen oder abstürzen. Einfacher ist der Aufstieg über das Whakapapa Skigebiet zur geologischen Forschunggsstation.