Rundgang auf der Stadtmauer von Dubrovnik

Die Festung Minceta und die Stadtmauer der Altstadt von Dubrovnik in der Morgensonne

Einer der Höhepunkte meines Aufenthalts in Dubrovnik war der Rundgang über die massive Stadtmauer. Die Ursprünge stammen aus dem Mittelalter und wurden bis ins 16. Jahrhundert zu der heutigen beeindruckenden Größe erweitert.

Brücke zwischen der Revelin-Festung und der Stadtmauer der Altstadt von Dubrovnik

Ich war bereits frühmorgens in der Altstadt unterwegs, dann ist sie noch still und fast ohne Menschen – die Lieferdienste und Müllabfuhr waren noch nicht unterwegs, das klackende Geräusch der Rollkoffer von Touristen auf dem Weg zum Bus oder Flughafen setzte noch später ein. So war ich unter den ersten Besuchern nach Beginn der Öffnungszeiten, bevor sich die Besucher auf den engen Wehrgängen und Treppen stauen. Leider hatte ich es später nicht zum Sonnenuntergang auf eine der Zinnen geschafft, das muss nochmals ein gesteigertes Erlebnis sein.

Brücke zwischen der Revelin-Festung und der Stadtmauer der Altstadt von Dubrovnik in der Morgensonne

Der Einstieg erfolgt in der Nähe des östlichen Ploce-Stadttors. Dort hatte ich zuerst einen Blick nach draußen über die vorgelagerte Revelin-Festung. Innerhalb der Mauer dominiert an dieser Stelle das Gebäudeensemble des Dominikanerklosters aus dem 13.Jahhundert.

Aussicht von der nördlichen Stadtmauer über die Altstadt von Dubrovnik und den für Besucher geöffneten Wehrgang in der Morgensonne

Über schmale Treppen geht es dann aufwärst über die landseitige massive Befestigungsanlage bis zum höchsten Punkt an der Minceta-Festung. Ich wollte hier nicht in der Mittagssonne laufen – ohne Schatten in der von der Stadt aufsteigenden Hitze.

Touristen schauen von einem Aussichtspunkt auf der Stadtmauer an der Minceta Festung über die Altstadt von Dubrovnik in der Morgernsonne

Die Aus- und Einblicke in die Stadt simd wirklich einzigartig und das Eintrittsgeld – das auch die Museeen beinhaltet – wert. Unser Nachbar auf dem Campingplatz hingegen, immerhin unterwegs mit einem 4,5 T-Camper inkl. Anhänger für Motorräder und Grillutensilien, mokierte sich doch tatsächlich über die seiner Ansicht nach horrenden 30 EUR Eintritt. Nun ging es wieder abwärts und über das Pile-Stadttor hinweg nach Süden.

Eine junge Frau auf einem Schulsportplatz über der Altstadt von Dubrovnik

Von der Bokar-Festung an der Südwestecke der Altstadt blicke ich hinüber zur Festung Lovrijenac, die vielen Zuschauern der Serie Games Of Throne als Drehort wohl bekannt vorkommen wird. Ich erinnerte mich an den tollen Sonnenuntergang, den ich zuvor unten am Platz zwischen den beiden Mauern erleben konnte.

Touristen gehen von einer schattigen Gasse der Altstadt durch das Fischmarkt-Tor in die Sonne am alten Hafen von Dubrovnik

Nach und nach füllen sich auch die Gassen und Plätze in der Altstadt, was sich von oben schön beobachten lässt. Auf der südlichen Seite, zum Meer hin, gibt es eine Tür in der Mauer. Dort führen steile Treppen vorbei an einem Cafe/Restaurant hinunter zu einem Badeplatz – was für toller (und wahrscheinlich immer voller) Platz für den Sonnenuntergang.

Badeplatz und Cafe in den Felsen unterhalb der Stadtmauer von Dubrovnik mit Aussicht aufs Mittelmeer

Schliesslich erreichte ich nach anderthalb Stunden und rund zwei Kilometer zurückgelegter Strecke wieder den Ausgangspunkt der Rundtour. Ich liess mich danach noch etwas durch die Gassen der Altstadt treiben und landete so am beschaulichen Alten Hafen.

Boote im alten Hafen umgeben von Festungsmauern, Kirchen und Häusern in der Altstadt von Dubrovnik vor dem Berg Srd

Ich folgte der Kaimauer und die Sv.Ivan Festung herum und erreichte schliesslich einen weiterern Badeplatz, direkt unterhalb der hochaufragenden Wehrmauern. Die hellen Steine reflektierten das grelle Sonnenlicht und sorgten durch die zusätzliche Einstrahlung schon früh am Morgen für eine ordentliche Wärme.

Eine Frau im Bikini am Porporela Badeplatz an der Mole unterhalb der Meuern der Festung St.Johannes in der Altstadt von Dubrovnik

Da mit der Vormittag mit dem schweren Fotorucksack nun tatsächlich zu heiss wurde, trat ich den Rückweg und die kurze Fahrt zum Campingplatz an. Der Nachmittag sollte dann noch einen Ausflug auf den Berg Srd und die Umgebung der Altstadt bringen.

 

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