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Frauenkirche in Dresden

Dresdener Frauenkirche am Neumarkt, Dresden, Sachsen, Deutschland

Der Neumarkt von Dresden ist das neue Schatzkästchen der Stadt und die Frauenkirche, erbaut 1726 bis 1743, zweifellos das grösste Schmuckstück. Diese Kirche steht wie kein anderes Bauwerk für die bewegte Geschichte von Dresden, insbesondere seit der Zerstörung im Bombenhagel von 1945 und dem Wiederaufbau von 1993 bis 2005. Jahrzentelang galt die Ruine als Mahnmal für den Schrecken des Krieges, jetzt steht sie als sichtbares Zeichen für den Aufbruch und den Versöhnung, der mit den politischen Veränderungen von 1989 und der Wiedervereinigung begann. Weiterlesen

Panorama der Altstadt von Dresden

Panorama der Altstadt von Dresden vom Neustädter Elbufer, Sachsen, Deutschland

Vom Elbufer der Dresdener Neustadt überblicke ich die Silhouette der Altstadt  mit den zahlreichen Gebäuden und Türmen, von der Semperoper über Hofkirche, Residenzschloss, Brühlsche Terasse, Frauenkirche, Kunstakademie usw. Dieser herrliche Ausblick auf Dresden fasziniert bei Tag wie bei Nacht, der modernen Inszenierung mit Beleuchtung sei Dank, wurde schon im 18 Jahrhundert geschätzt und von Malern wie dem berühmten Canaletto in zahlreichen Gemälden, die heute in der Gemäldegalerie „Alte Meister“  im Zwinger zu bestaunen sind, verewigt.

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Dresdner Neumarkt und Frauenkirche

Neumarkt und Frauenkirche in Dresden, Sachsen, Deutschland

Im Vergleich mit den Häusern am Dresdener Neumarkt werden die beendruckenden Dimensionen der wieder errichteten Frauenkirche offenbar. Die Perspektive entspricht ungefähr einem Gemälde des venezianischen Malers Bernardo Bellotto, genannt „Canaletto“. Dessen berühmter Vedutenzyklus, 14 grossformatige Gemälde mit Ansichten der Stadt Dresden im 18. Jahrhundert, sind heute in der Gemäldegalerie „Alte Meister“ im Zwinger von Dresden zu besichtigen. Das wohl bekannteste Werk ist der Blick vom Neustädter Elbufer auf das Panorama der Altstadt von Dresden.

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Häuserwürfel von Positano

Häuser von Positano an den steilen Hängen der Amalfiküste, Kampanien, Italien

An den mit Zitronenhainen, Weinbergen oder Macchia üppig begrünten Amalfiküste schmiegen sich die Häuser von Positano an die majestätisch aus dem Wasser aufragenden Berge. Wie Würfel scheinen die Gebäude an den Felsen zu kleben,  pastelfarbene leuchtende  Kleckse im satten Grün der Hänge, umflossen vom tiefblau des Himmels und des Meers. Weiterlesen

Die Panoramastrasse entlang der Amalifküste

Westliche Amalfiküste mit Positano, Kampanien, Italien

Steilküsten faszinieren mich immer sehr – die Verbindung von Meer und Bergen: die grandiosen Aussichten, Wetterwechsel und Lichtstimmungen,  die Möglichkeiten zum Wandern, Klettern, Wassersport, Küche und Wein … In Italien sind es beispielsweise die Cinque Terre, der Cilento oder eben die Amalfiküste, die mit romantischen Kulturlandschaften und mediterranem Flair in malerischen Ortschaften noch zusätzliche Höhepunkte schafft.

Entlang der Amalfiküste führt seit Mitte des 19 Jahrhunderts eine enge Panoramastrasse, von der man immer wieder dramatische Ausblicke auf die Steilküste bekommt, wie hier bei Positano. In enge Taleinschnitte eingenistet oder auf Bergrücken thronend leigen Orte, die dank ihrere geschützten Lage und nautischer Fähigkeiten im Mittelalter eine bedeutende Seerepublik unter Führung von Amalfi waren. Aus diesen Zeiten sind noch heute zahlreiche beeindruckende Kirchen oder Paläste zu besichtigen, z.B. den Dom in Amalfi.

Die Amalfiküste

Positano an der Amalfiküste, Kampanien, Italien

Die Amalfiküste südlich von Neapel beginnt an der Halbinsel von Sorrent und reicht bis nach Salerno; sie gilt als Inbegriff einer mediterranen Küstenlandschaft mit tiefblauem Meer, dramatisch aus der See aufragenden Bergen und Felsen, dazwischen kleine Strände oder Badeplätze; Dörfer, die verwegen an den steilen Hängen kleben, Weinberge, Olivenhaine, Zitronengärten, der Duft der Macchia, die italienische Küche usw. Weiterlesen

Der Duomo Sant‘ Andrea in Amalfi

Duomo Sant' Andrea, Amalfi, Kampanien, Italien

Amalfi, die einstige Seerepublik, gab dem traumhaften Küstenabschnitt von Massa Lubrense bis Salerno seinen Namen: Amalfitana. Der ehemalige Reichtum der Stadt im 10. und 11 Jahrhundert zeigt sich in zahlreichen prächtigen Bauten; die orientalischen einflüsse sind dabei unverkennbar. So auch am (im 19. Jh. rekonstruierten) Duomo Sant‘ Andrea, den man über eine imposante Freitreppe von der Piazza Duomo erreicht – maurische Spitzbögen, byzantinische Schmuckelemente. Der belebte bis überlaufenen Platz vor dem Dorf bildet den kleinen Ortskern und ist nur wenige Meter vom Hafen entfernt; gleich hinter dem Ensemble zieht sicj der Ort die steilen Berghänge hinauf.