Wanderung auf den Monte Castello

Von schicken Hafenstädtchen Porto Azzurro, deren Altstadt mit Cafés und Bars zum entspannten Geniessen lockt, führt eine Stichstrasse zur Wallfahrtskirche Madonna die Montserrato, die sich unterhalb der unerwartet schroffen und felsigen Berge am Talende befindet. Trotz ihrer geringen Höhe von bis zu 390 m besitzen diese Gipfel eine Charakteristik, die eher an die Alpen erinnert. Vom Parkplatz führt ein schlecht bis nicht markierter Steig auf der westlichen Talseite erst durch Gestrüpp und Wald, dann über die Felsrippen und -grate hinauf auf den Monte Castello. Dort öffnet sich eine Rundblick auf die gesamte Insel Elba, im Norden grüsst Portoferraio, im Westen der Monte Capanne, im Süden Capoliveri. Der Gipfel ist auch ein lohnender, unschwieriger Abstecher vom Wegverlauf der „Grande Traversate Elbana“ (GTE) , dessen Route knapp unterhalb des Gipfels auf dem Wiesensattel vom Cime d. Monte kommend nach Westen abbiegt. Die Tour von der Wallfahrtskirche auf den Monte Castello hingegen ist zwar kurz, aber knackig und erfordert Erfahrung im unwegsamen und unmarkierten Gelände.



Die Westküste Elbas steigt steil und schroff aus dem Tyrrhenischen Meer. Nur wenige kleine Orte liegen in dem wild-herbem Abschnitt zwischen Sant’Andrea und Fetovaia – Chiessi, Pomonte oder Patresi. Es ist deutlich ruhiger und entspannter als im Rest von 

Im Westen von Elba liegt das Massiv des Monte Capanne, mit 1018 m der höchste Berg der Insel. Von allen Seiten der Insel ziehen fruchtbare Täler oder schroffe Grate von der Küste dem Gipfel entgegen und bieten variantenreiche Wanderungen auf einsamen Pfaden.
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