Hommage an das Lufthansa-Spiegelei

Das gelbe Kranich-Logo der Lufthansa auf einem blauen Seitenleitwerk eines Flugzeugs

Seit der Umstellung auf ein neues Design im Jahr 2018 verschwindet das gelbe Logo der Lufthansa, das auch als „Spiegelei“ bezeichnet wird, aus dem internationalen Luftraum. Über 50 Jahre prangte das gelbe Markenzeichen mit dem Kranich vor der Sonne am Leitwerk der Flugzeugflotte der deutschen Airline. So stiftete die Marke über die Jahrzehnte Identität bei den Lufthanseaten und einen hohen Wiedererkennungseffekt beim Kunden. Mir vermittelte das Logo beim Anblick eines LH-Flugzeugs auf einem Flughafen irgendwo in der Welt immer ein Gefühl von Heimat. Weiterlesen

Eisblumen – Kirschblüten im Schnee

Eis und Schnee bedecken Kirschblüten der Japanischen Zierkirsche nach einer Kaltfront im Frühling, Bayern, Deutschland

Über die sonnigen Osterfeiertage habe ich wie jedes Jahr die zarten Kirschblüten, deren Knospen durch die milden Tage des Frühlings aufgegangen sind, bewundert. Doch nur ein paar Tage bedeckt meldet sich der Winter mit einer Kaltfront zurück. Schnee und Eis verwandeln die rosafarbenen Blüten der Japanischen Blütenkirsche in echte Eisblumen. Weiterlesen

Industrie- und Badelandschaft Baggersee

Orangener Kiesbagger an einem Baggersee in den Isarauen, Bayern, Deutschland

Ich bin am Oberrhein aufgewachsen. Dort in der Rheinebene, zwischen Schwarzwald und Vogesen, hat der Fluß über Jahrtausende Kies und Sand angeschwemmt und abgelagert. Wegen der großen Nachfrage der Bauwirtschaft werden diese abgebaut, dadurch entstanden zahlreiche Baggerseen in der weiten Flusslandschaft, neben verbliebenen Auenwäldern und dem begradigten Rhein hinter seinen hohen Dämmen.

Ein Baggersee war für Teenager in den 1980-Jahren als Badeort angesagt. Schwimmbäder galten nur als Planschbecken für Kinder oder spießige Familien. Das Baden am Baggersee bot daher viele Reize. Das lag einerseits an der vermeintlich verbotenen Handlung – betrat man doch ein privates Betriebgelände und wurde nur geduldet. Dann traf man andereseits auf ruchlose Badegäste, welche sich mehr oder weniger abgesondert oben ohne oder ganz nackt präsentierten und für uns Jugendliche die voyeuristische Begierde befriedigten. Die hübschesten Mädels waren sowieso nur dort zu finden gewesen. Weiterlesen

Mann mit Hund unter einer Laterne

Ein Mann steht mit seinem Hund in einem Park unter einer Laterne an einem nebligen Herbstabend

Unser Hund zwingt uns, an kalten, dunklen und nebligen Abenden den inneren Schweinehund zu überwinden und das komfortable und gemütliche Wohnzimmer zu verlassen. Dafür erfährt man an diesem Herbstabend eine stille, gespenstische und melancholische Atmosphäre. Insbesondere wenn wegen der Ausgangsbeschränkungen in Bayern noch weniger Menschen oder Verkehr unterwegs sind.

Olympiapark München

Olympiaturm, die durchsichtige Zeltdach-Konstruktion der Olympiahalle, ein Bratwurst-Imbiss und Zuschauerränge im Olympiastadion, München, Deutschland

Der Olympiapark München wurde für die Olympischen Spiele von 1972 geschaffen und setzte stadtplanerische, architektonische und gestalterische Maßstäbe. Mit dem Motto „Olympische Spiele im Grünen“ sollten ökologische Aspekte berücksichtigt werden und neben Sportstätten, Wohnungen der Sportler und Verkehrsinfrastruktur auch grosszügige Grünflächen entstehen. Nachhaltigkeit bedeutete, den Bürgern der Stadt auch nach Olympia einen Mehrwert zu bieten und einen Ort für Erholung, Begegnung und Veranstaltungen bereitzustellen. Weiterlesen

Sonntags-Spaziergang im Olympiapark

Mann sitzt auf einer Betonbefestigungen der Stahlseile des Zeltdachs der Olympiahalle im Olympiapark, München, Deutschland

Der Föhn Mitte November bescherte dem Alpenrand bis nach München hinein nochmals einen sonnigen und warmen Sonntag. Daher zog es viele Städter aus Ihren Wohnungen hinaus in die Parks, um dort nach Nebelauflösung die wenigen sonnigen Stunden draußen zu geniessen. Der Olympiapark München war dabei ein beliebtes Ziel  – zum gemütlichen Spazierengehen oder um mit den Kindern zu spielen, zum Laufen, Radeln oder für weitere sportliche Aktivitäten. Weiterlesen

Die Ranui-Kirche vor den Geislerspitzen

Herbstliche Landschaft der Dolomiten mit der Ranui-Kapelle in Villnöß vor Bergwäldern und den Felswänden der Geislerspitzen im Sonnenschein, Puez-Geisler-Gruppe, Südtirol, Italien

Nach den drei Tourentagen im Puez-Geisler Naturpark –  zur Schlüterhütte, über die Medalgesalm nach Campill zurück sowie auf den Zwölferkofel – hatte ich für die Rückreise noch weitere Höhepunkte vorgesehen. Am Abzweig aus dem Campilltal nach St. Martin in Thurn bog ich daher nach Westen in die Straße zum Würzjoch ein. So konnte ich quasi den Peitlerkofel umrunden und den Pass in das Villnößtal überqueren, um von dort nochmals aus einer anderen Perspektive das berühmte Panorama der Geislerspitzen kennenzulernen. Villnöß ist auch die Heimat der beiden berühmten Bergsteiger Reinhold und Günther Messner. An den Felswänden und -graten der Puez-Geisler machten sie ihre ersten Klettererfahrungen sozusagen vor der Haustür. Weiterlesen