Rundtour auf den Risserkogel (1.826 m)

Blick auf den Verbindungsgrat zum Risserkogel (1826 m) und Blankenstein in den Tegernseer Bergen, Bayern, Deutschland

Der Risserkogel (1.826 m) ist ein hervorragender Aussichtsberg im Mangfallgebirge und ermöglicht einen Rundblick vom Voralpenland über den Tegernsee bis hin zum Alpenhauptkamm. Eine aussichtsreiche und lohnende Rundtour beginnt am Waldparkplatz der Schwaigeralm bei Wildbad Kreuth.

Blick vom Risserkogel auf eine Almhütte im Kogeltbachtal, Tegernseer Berge, Bayern, DeutschlandNach dem flachen Auftakt entlang des Talbodens windet sich der Steig bald in vielen Serpentinen, rasch an Höhe gewinnend, durch lichten Bergwald steil hinauf zur Ableitenalm. Die Ableitenalm bietet sich als aussichtsreicher Rastplatz an, denn hier hat man schon zwei Drittel der über 1.000 Höhenmeter Aufstieg erreicht. Auf der anderen Talseite breitet sich der Blaubergkamm aus, dahinter liegt der Guffert und in der Ferne grüßen Rofan und Karwendelgebirge. Für die Etappe zum Gipfel gibt es nun zwei Varianten, Aufstieg über die verfallen Rissalm und Abstieg über den Verbindungsgrat oder die entgegengesetzte Richtung. Ich wählte die erste Variante und folgte zuerst dem weniger begangenen Pfad auf gleicher Höhe südwärts bis zum Wiesengelände der ehemaligen Rissalm. Dort stieg ich dem Kammverlauf folgend über die Wiesen und dann auf speckigem Kalkstein durch die Latschenkiefern steil zum Gipfel auf.

Gipfelkreuz auf dem Risserkogel vor dem Panorama von Tegernsee und dem Mangfallgebirge, Bayern, DeutschlandAm Gipfel angekommen öffnet sich dann das Rundumpanorama. Trotz des frühen Starts treffe ich bereits auf viele andere Wanderer. Ich vermute, das hängt damit zusammen, dass an diesem Wochenende  die ersten Lockerung der Corona-Ausgangsbeschränkungen erfolgten, die Grenzen nach Österreich aber noch gesperrt sind. So verteilen sich die Wanderer auf die deutschen Tourenziele. Trotzdem ist genügend Abstand möglich und wird auch eingehalten. Neben dem Risserkogel liegen die Felswände des Blankenstein, von denen die Rufe der Kletterer herüber schallen.

Über den luftigen, aber unschwierigen Verbindungsgrat stieg ich dann ab und erreichte kurz darauf wieder die Ableitenalm und trat den langen Abstieg ins Tal an.

 

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